Bestickter Folklore-Blumenrock

Allen, die mitbekommen haben, dass ich mir eine Stickmaschine zugelegt habe, war bestimmt klar, dass ich hier in nächster Zeit ein paar Stickereien zeigen werde. Schließlich muss die neue Maschine getestet und eingesetzt werden. Ich komme ganz gut klar, aber man muss sich in das Thema schon etwas einarbeiten. Alleine, wie viele  verschiedene Stickvliese es gibt. Und dann die Auswahl an Stickgarnen…

Hier also mein erstes großes Projekt: ein Folklorerock, bestickt mit bunten Blumen.

image

Zum Einstieg hab ich mir einen einfach zu bestickenden Chambray rausgesucht. Nicht zu dick, nicht zu dünn, nicht elastisch und ganz schlicht, sodass das bunte Blumenmotiv gut zur Geltung kommt.

Das tolle Motiv ist von Urban Threads, einer amerikanischen Seite, die hübsche Designs anbietet. Die Blumen gibt es in ganz vielen verschiedenen Variationen, einzeln, als Bordüren, als Eckmotiv …

image

Das Eckmotiv habe ich hier verwendet, zusätzlich ein paar Einzelblüten. Fällt euch etwas auf? Das Eckmotiv sitzt gar nicht in der Ecke. Grrrr, ich hätte es entweder kontern oder in der anderen Ecke anbringen müssen. Na ja, wird als Anfängermissgeschick abgespeichert. Beim nächsten Mal heißt es besser aufpassen.

image

A propos Stickdateien. Ich bin ja etwas enttäuscht, was die Auswahl an Motiven angeht. Da sind für meinen Geschmack viele kindische und kitschige Designs auf dem Markt. Aber beim Stöbern hab ich ein paar hübsche Sachen gefunden, die ich so nach und nach umsetzen werde.

Kommt euch der Rockschnitt bekannt vor? Das ist eine Frau Lilia von Hedinäht. Während des Probenähens ist meine erste Frau Lilia entstanden, und weil ich sie so gerne trage, folgt gleich ein zweites Röckchen.

image

Der Schnitt ist unkompliziert und sehr bequem, allerdings verlängere ich ihn immer um ca. 10 cm.  Statt des vorgesehenen Bundes habe ich für noch mehr Folkloreeffekt das tolle Elastikband von Prym verwendet (gekauft bei Stoffe.de). Wer mir auf Instagram folgt, hat schon gesehen, dass ich mir gleich eine ganze Auswahl an Gummibändern zugelegt habe. Für meinen schicken Hut habe ich einfach ein schmales Band auf die passende Größe geschnitten und mit der Overlock zusammengenäht. Schwupps, ist ein tolles Hutband fertig!

imageimage

 

 

 

 

 

 

 

 

Den Gummibund für den Rock habe ich mir auf die ausgemessene Länge geschnitten und ebenfalls mit der Overlock zusammengenäht. Dann habe ich die obere Kante des Rockes mit der Overlock versäubert. Auf diese wird dann der Gummibund gelegt und ganz knappkantig von der Oberseite mit einem ganz kleine Zickzack-Stich festgenäht. Dabei muss der Gummibund ziemlich gedehnt werden. So sieht es von der Innenseite aus:

image

Und so von außen:

image

Und noch ein paar Sätze zu meinen Blumensandalen. Das sind nämlich eigentlich ganz schlichte Schuhe, die ich mit selbstgemachten Schuhclips aufgehübscht habe. Die bestehen aus Blüten und Blättern aus Leder, die in Form gebracht werden, und einer umhäkelten Perle. Das alles wird dann auf einen Schuhclip genäht. Ich habe sie mal wieder aus der Schublade geholt, weil sie perfekt zu meinem Blumenrock passen.

image

imageimage

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

So, und nun genieße ich meine freien Tage und das herrliche Sommerwetter mit Sonnenhut, Blumenrock und Blütensandalen.

image

Verlinkt mit RUMS

 

 

Flamingokleid

Noch ist der Sommer da. Aber ich finde, dass man schon merkt, dass sich der Herbst so ganz langsam heranschleicht. Die Abende werden kühler, die Tage deutlich kürzer und die Luft riecht irgendwie ganz anders…  Da wird es höchste Zeit, euch noch schnell mein Flamingokleid zu zeigen!

imageimage

Es ist ja nicht zu übersehen: An Flamingos kommt man diesen Sommer nicht vorbei. Das hat sich 2015 schon angekündigt und daher habe mir schon letzten Juli diesen tollen Flamingostoff gekauft. Zum Vernähen bin ich dann erst dieses Jahr gekommen. Ich finde ihn so schön, weil die Flamingos ganz entgegen ihrer Natur nicht rosa sind. So sind sie nicht ganz so schrill und auch für Erwachsene gut tragbar ( Hier gibt es den Stoff).

imageimage

Der Schnitt ist aus der Ottobre 2/2016. Er hat die Nummer 15  und heißt „Pieced“. Im Original hat das Kleid auffällige Teilungsnähte, die ich allerdings wegen meines gemusterten Stoffes weggelassen habe. Eigentlich sollte es nämlich aus einem Leinenstoff genäht werden. Ich hab aber einfach einen festen Jersey verwendet und es hat wunderbar geklappt.

imageimage

image

Ich mag die Kimonoärmel und die lockere, aber doch schmeichelhafte Form sehr gerne. Abnäher bringen das Kleid in Form. Und da es keinen Verschluss hat, ist es auch ganz schnell genäht. Die vorgesehenen Belege am Halsausschnitt und an den Ärmeln hab ich mir gespart und die Kanten einfach nach innen geschlagen und knappkantig festgesteppt.

Für einen ungezwungenen Anlass trage ich es ohne Gürtel und ganz lässig. Noch besser gefällt es mir aber mit Gürtel. So sieht es dann doch „angezogener“ aus.

 

 

image imageMan kann den Schnitt übrigens auch als Shirt nähen. Das in der Ottobre gezeigte Beispiel gefällt mir sehr gut. Es sind sowieso weitere schöne Schnitte für Kleider und Shirts enthalten. Leider, leider fehlt es dann immer an der Zeit.

Den kleinen Ledergürtel habe ich übrigens schon vor einer ganzen Weile von einer lieben Freundin geschenkt bekommen. Er ist einfach toll, weil er variabel ist und perfekt zu Kleidern passt. Deshalb habe ich mir schon vor einer gefühlten Ewigkeit Material besorgt, um ihn nachzumachen. Wenn es gelingt, gibt es ein Tutorial für euch…

Verlinkt mit RUMS

 

Lieblings-Palmenshirt

Heute zeige ich euch ein schnelles Shirt, das ich mir Last Minute für die  Urlaubsgarderobe genäht habe. Es hat mich im Urlaub (der leider schon eine Weile her ist) und auch danach zuhause treu begleitet und ich trage es wirklich häufig.

image

Der Schnitt ist das Duo Tone aus der Ottobre 2/2015. Ich habe es schon einmal aus einem gestreiften Jersey genäht, wer mag, schaut hier.

imageimage

Ich mag den schlichten Schnitt sehr gerne. Die überschnittenen Ärmel sind schön lässig, und damit es etwas luftiger wird, habe ich sie nur 3/4 lang genäht. Auf die Bündchen und die im Schnitt vorgesehene Brusttasche habe ich komplett verzichtet.

image

image

Der tolle Viskosejersey mit Palmen ist von Stoff & Stil, allerdings momentan leider nicht lieferbar. In den habe ich mich sofort bei Erscheinen der Kollektion verliebt. Schwarz und Grau passt zu allem, der Print wirkt sommerlich, aber nicht megabunt und aufdringlich.

image

image

Der Schnitt ist überhaupt nicht spektakulär, aber gerade deshalb mag ich ihn so. Er lässt sich aus den verschiedensten Jerseys nähen und passt eigentlich zu jedem Stil. Und ein großer Vorteil ist, dass das Shirt wirklich ganz schnell gemacht ist. Gerade vor dem Urlaub muss es ja manchmal ratz, fatz gehen.

 

Definitiv hat es das Duo Tone in die Top 10 meiner Lieblingsbasicschnitte geschafft und ich werde mir bestimmt immer wieder mal eines nähen.

image

Was ich nur komisch finde ist, dass die Ottobre die Schnitte nach den verwendeten Stoffen benennt. Dieses hier heißt so, weil für es ein Stoff mit Vorder- und Rückseite in einem anderen Farbton verwendet wurde. Logischer wäre es doch, das Shirt nach der Passform, einer Schnittbesonderheit oder von mir aus auch nach einem Frauennamen zu benennen…

Wie auch immer, wenn ihr mal ein schnelles Shirt nähen wollt, meine Empfehlung habt ihr jetzt. Es gibt in der Zeitschrift übrigens auch eine Variante mit kurzen Armen, die muss ich auch noch ausprobieren.

Verlinkt mit RUMS

Meine erste Jeans

Geschafft! Ich habe mir meine erste Jeans genäht! Und sie ist sogar tragbar. Den Anstoß gab Marina von Metterlink, die Anfang Juni zu einem Jeans-Sewalong aufgerufen hat. Das passte perfekt in meine Planung. Denn ich hatte mir fest vorgenommen, mir eine Jeans zu nähen, wenn ich mein Wunschgewicht erreicht habe (ich habe eine Ernährungsumstellung gemacht, mit dem super Programm Belly & Mind. Nina von Hedi näht hat mich dazu inspiriert. Ihr könnt auch mal bei ihr vorbeischauen, sie hat dazu auch ein paar Posts geschrieben).

Hier ist also das gute Stück, eine Ginger Jeans von Closet Case Files :

image

Der Schnitt beinhaltet zwei Variationen einer Skinny Jeans: eine sehr enge mit extrem hohem Bund und eine mit eher niedriger Leibhöhe und etwas weiterem Bein. Für die zweite Variante hab ich mich entschieden und einen dunkelblauen Denim mit Stretchanteil dafür verwendet. Marina hat in ihrem Post zum Sew Along diverse Schnitte vorgestellt. Dieser hier hat mir am besten gefallen und ich hatte auch schon vorher im Netz unheimlich viele tolle Beispiele gesehen.

Hier noch einmal von vorne und von hinten:

imageimage

Die Passform ist wirklich toll. Und das Nähen an sich war auch gar nicht so schwer. Ich hatte riesengroßen Respekt vor diesem Projekt. Aber dank der super Anleitung und des Ginger Sewalongs bin ich wirklich gut klargekommen. Sehr hilfreich war es auch, dass ich mir eine gekaufte Jeans neben meinen Arbeitsplatz gelegt hatte und ich mir diese immer wieder anschauen konnte. So wird vieles schnell klar.

So sah es übrigens zum Start aus: image

Unglaublich, aus wie vielen Einzelteilen so eine Jeans besteht. Alleine das Zuschneiden hat schon seine Zeit gedauert. Und was auch sehr aufhält, das sind die ständigen Fadenwechsel. Denn das „Innenleben“ wird mit normalem Garn genäht, dann werden immer wieder Ziernähte (Topstitching) gearbeitet, diese dann mit Kontrastgarn (in meinem Fall in klassischem Goldbraun). Wer zwei Nähmaschinen hat, ist hier klar im Vorteil…

Hier seht ihr die Hose im Detail von innen:

image image

Für die Taschen und den inneren Bund kann man wunderbar Stoffreste verwenden. Bei mir ist es knallig in Pink-Rot gestreift geworden.

Das Topstitching sollte man zuerst etwas üben. Denn so einfach ist es nicht, zwei parallele Nähte hinzubekommen.

image

Ganz besonders wird eine Jeans dann noch durch individuelle Details. Man kann natürlich die Gesäßtaschen toll mit den aufwändigsten Ziernähten verzieren. Das habe ich mir für meine nächste Jeans aufgespart😉 Allerdings habe ich mir ein eigenes Label aus Snappapp gemacht, das ich mit schwarzer Textilfarbe bestempelt habe.

image image

Auch mit verschiedenen Nieten kann man die Jeans besonders oder eben wie in meinem Fall ganz klassisch gestalten.

imageimage

Vielleicht ist es euch auf den Bildern schon aufgefallen.  Die Jeans sitzt überall gut, nur nicht hinten am Sattel. Der steht leider ziemlich ab. Dummerweise hatte ich die Nähte nicht zuerst geheftet und die Hose dann anprobiert, sondern gleich alles richtig genäht, samt Topstitching… Dann hatte ich keine Lust mehr, nochmals alles aufzutrennen und den Sattel zu ändern. Das wird dann bei meiner nächsten angepasst. Wie ich jetzt erfahren habe, liegt das Abstehen das Sattels an meinem Hohlkreuz (danke an Maxantonia für den Tipp). Dass ich eine weitere Problemzone habe, habe ich jetzt außerdem noch dazu gelernt;)

image image

Was auch ein bisschen tricky war, war das Nähen des Knopflochs. In der Anleitung wird auch schon gewarnt, dass nicht alle Maschinen ohne Zickereien Knopflöcher mit kräftigem Ziergarn nähen. Und meine hat sich leider quergestellt und sich hier verweigert. Aber halb so wild, dann habe ich das Knopfloch eben passend zum Innenleben in Pink genäht.

Mein Fazit: Ich bin happy, dass ich meine Komfortzone verlassen habe und mich der Herausforderung gestellt habe. Das Nähen war langwierig und aufwändig, hat aber auch großen Spaß gemacht. Ich fand es faszinierend, wie so nach und nach aus all den vielen Einzelteilen eine Jeans entstanden ist. Und jetzt frage ich mich auch, wie es sein kann, dass Jeans teilweise für einen Spottpreis angeboten werden. Bei all diesen vielen Arbeitsschritten ist mir das unerklärlich.

Auf jeden Fall könnt ihr mich nun laut der Nähanleitung offiziell eine „Sewing Ninja“ nennen. So darf man sich nämlich bezeichnen, wenn man sich eine Ginger genäht hat😉 Und ich ertappe mich übrigens immer wieder beim Überlegen, wie die meine nächste Jeans aussehen könnte. Vielleicht ganz hell mit interessanten Used-Effekten…

imageWenn ihr nun auch Lust aufs Jeansnähen bekommen habt, dann schaut auf jeden Fall bei Metterlink vorbei. In nächster Zeit wird es bestimmt überall tolle Beispiele zu sehen geben, die während des Sew Alongs entstanden sind. Ich bin auf die fertigen Teile auch schon sehr gespannt.

image

verlinkt mit metterlink und  RUMS

Hip, Hip, Hippie-Tunika!

Wie am Dienstag angekündigt, kommt hier mein zweites Teil aus der tollen Damenschnitt-Kollektion von Näh-Connection: die Wanderer Tunic von Striped Swallow Designs.  Mein erstes Teil sehr ihr hier. Die Tunika ist Bestandteil der Kollektion Wild & Beautiful , einer Auswahl an tollen Damenschnitten internationaler Designer, die auf Deutsch übersetzt wurden und von uns Probenäherinnen genäht und geprüft wurden. Alle Schnitte sind super und bieten extrem viele verschiedene Variantionsmöglichkeiten.

image

Als ich den Schnitt gesehen habe wusste ich sofort, das wird eine Tunika im Hippie- oder Boho-Stil. So richtig schön bunt, verspielt und üppig verziert. Schade, dass sie erst nach meinem Ibiza-Urlaub fertig geworden ist…

image

Im Stoffgeschäft hat mich dann gleich dieser megabunte, wild gemusterte Baumwollstoff (Salzburg von Swafing) angesprungen. Passend dazu gab es auch noch eine Spitze, eher schlicht, mit einem dezenten Punktemuster.

imageimage

Die vordere Passe habe ich mit einem rosa Stoff unterlegt. Man kann sie auch ohne Futter nähen, das ist mir aber für den Alltag zu freizügig. Ich mag es nicht, wenn man immer die BH-Träger durch die Spitze scheinen sieht. Übrigens habe ich mich für die kleine Passe entschieden, im Schnitt ist auch noch eine größere sowie eine mit Knopf auf der Rückseite enthalten. Außerdem gibt es ganz viele Möglichkeiten, wie ihr die Ärmel nähen könnt: zum Beispiel 3/4 lang oder ganz lang, mit Bändern verziert, mit Gummiband gerafft…

Das Vernähen der Spitze hat super geklappt. Ich hatte ehrlich gesagt zuerst Bedenken, weil ich noch nie Spitze verarbeitet habe. Das war aber völlig überflüssig.

image

image

An die Ärmel und die Passe habe ich dann noch eine pinkfarbene Bommelborte genäht. Und damit es noch mehr Hippie wird, kamen mal wieder die Zierstiche meiner Maschine zum Einsatz. Die Ärmelabschlüsse sind mit hellblauen und pinkfarbenen Mustern verziert. Da hätte ich wirklich noch ewig weitermachen können, die Nähmaschinen-Zierstiche machen mir so Spaß!

image

Ich finde, dass die doch eher weite Tunika super zu engen, hellen Jeans aussieht. Mit Jeansshorts stelle ich sie mir auch gut vor, leider war es dafür viel zu kalt. Dazu dann noch eine verspiegelte Sonnenbrille und eine bunte Tasche – fertig ist der Hippielook.

image  image  image

Von hinten ist die Wanderer Tunika übrigens auch hübsch anzuschauen.

imageimage

Ich habe richtig Lust, mir nochmal eine zu nähen. Vielleicht dann eher edel, Schwarz oder Weiß, kombiniert mit Silber. Das sieht zu gebräunter Haut bestimmt auch super aus. Schaut euch auf jeden Fall all die anderen tollen Tuniken der Probenäherinnen an. Ihr werdet überrascht sein, wie viele tolle, ganz verschiedene Varianten entstanden sind.

Wenn ihr schnell seid, dann könnt ihr bis Sonntag, 23.59 Uhr, das Schnittpaket erwerben. Das ist dann 40% günstiger als die Einzelschnitte. Ab Montag sind dann die Schnitte einzeln erhältlich.  Obendrauf gibt es noch ein Gutscheinheft mit Gutscheinen im Wert von mehr als 200 €, die alle mindestens bis Ende Juli 2016 gültig sind.

 

Verlinkt mit RUMS

Flatterleichter Sommerrock

News bei Nähconnection! Nachdem Annika das geniale und mega erfolgreiche Schnittpaket Wild and free für Mädchen herausgebracht hat, kommt nun schon ihr nächster Coup: eine Auswahl an tollen, ausgewählten internationalen Damenschnitten exklusiv nur bei ihr auf Deutsch! Geprüft und genäht von uns Nähconnection-Probenäherinnen. Ich darf euch heute mein Marigold von Blank Slate Patterns vorstellen:

image

image

Marigold ist ein unglaublich vielseitiger Schnitt mit ganz vielen verschiedenen Optionen. Ihr könnt euch dies alles nähen: Schößchenbluse mit kurzen und langen Ärmeln; Bluse mit verlängertem Schößchen, auch in zwei Armlängen; Kleid mir kurzen und langen Ärmeln und einen Rock.

image

Da ich während meiner Abnehmphase genäht habe, habe ich mich für die Variante als Rock entschieden. Der lässt sich besser anpassen, wenn ich noch ein paar Kilo weniger habe. Er ist nämlich praktischerweise mit einem Gummizug gearbeitet. Daher ist er auch recht schnell und einfach genäht und macht trotzdem richtig was her. Außerdem sitzt er wirklich super.

image

Und der Rock hat Taschen! Perfekt!

image

Ich habe für meinen Marigold-Rock eine leichte, weich fallende Viskose mit einem auffälligen Palmenprint verwendet. Dazu trage ich übrigens ein selbst genähtes Plantain von Deer and Doe. Das ist mein Lieblings-T-Shirt-Schnitt. Und er ist übrigens sogar gratis!

image

image

Im Urlaub hat sich der Rock bestens bewährt. Er passt zu vielem, ist sehr leicht und lässt sich zum Verpacken im Koffer wunderbar klein zusammenrollen. Ich mach mir bestimmt noch welche und die Variante als Kleid steht auch noch auf meiner immer länger werdenden To-sew-Liste.

Wenn ihr schnell seid, dann könnt ihr bis Sonntag, 23.59 Uhr, das Schnittpaket erwerben. Das ist dann 40% günstiger als die Einzelschnitte. Ab Montag sind dann die Schnitte einzeln erhältlich.  Obendrauf gibt es noch ein Gutscheinheft mit Gutscheinen im Wert von mehr als 200 €, die alle mindestens bis Ende Juli 2016 gültig sind.

Kleiner Teaser zum Schluss: Schon bald zeige ich euch noch ein tolles Teil aus der Damenkollektion…

Verlinkt mit  HOT

Oversize-Shirt nach gratis Schnitt

Was war unser Urlaub auf Ibiza herrlich! Sonne, Strand, super Hotel, viel Sport, schöne Ausflüge, Hippiemarkt … Jetzt sind wir schon wieder ein paar Wochen zurück und ich kann euch nach und nach ein paar Bilder mit selbst genähter Urlaubsgarderobe zeigen. Neulich gab es hier schon ein Outfit.

image

Heute ist mein Mandy Boat Tee aus einem staubblauen Jersey von Stoff & Stil an der Reihe. Der Schnitt ist von Tessuti und es gibt ihn sogar gratis. Vor einer ganzen Weile habe ich mir schon mal ein schwarz-weißes genäht. Wenn ihr möchtet, könnt ihr es euch hier anschauen. Ich trage es wirklich sehr gerne und oft, weil es so lässig ist und sich toll kombinieren lässt.

image

image

Das Shirt ist wirklich sehr weit und kastig, eben oversize, geschnitten. Damit ich nicht unförmig aussehe, kombiniere ich entweder eine enge Hose dazu oder ich stecke es vorne etwas in den Bund. Ganz besonders gerne trage ich es zusammen mit meinem bunten Tuch, das ich mir, wie unschwer zu erkennen, auf dem Hippiemarkt gekauft habe. Die sonnigen Farben und die vielen Quasten liebe ich einfach.

image

image

Das Mandy Boat-Shirt ist ganz einfach zu nähen und schnell gemacht. Deshalb ist es ideal für eine schnelle Ergänzung eurer Urlaubsgarderobe. Und es sieht aus den verschiedensten Stoffen toll aus. Uni gefällt es mir gut, geringelt ist aber auch genial.

image

Um das einfach Shirt etwas aufzumotzen, habe ich an die Armabschlüsse und an den unteren Saum eine elastische Paspel in einem perfekt passenden Blauton genäht – wenig Aufwand, große Wirkung.

image

Den Halsausschnitt habe ich mit dem Wabenstich festgenäht. Der ist elastisch und zudem auch noch dekorativ.

image

Durch die U-Boot-Form ist er schön weit, sodass ein Topp dekorativ hervorblitzen kann. Ich mag es gerne, mit verschiedenen Lagen zu spielen. So kann man ein einfaches Shirt immer wieder anders stylen.

image

Außerdem kam auch mal wieder ein besticktes Label aus Snappapp zum Einsatz. Dazu habe ich ein Stück Snappapp mit einem Zierstich meiner Nähmaschine verziert. Dazu nehme ich immer einen Streifen Snappapp und schneide diesen erst nach dem Sticken kleiner und auf die gewünschte Größe zu. So lässt sich das Material unter der Maschine gut führen und festhalten. Verwendet bitte auch keine zu großen Nadeln, sonst wird das Material perforiert. Zum Schluss einfach an den Saum nähen-fertig!

image

 

Demnächst folgt ein besonderes Outfit. Dann geht es um eine Neuheit, die es bei Näh-Connection geben wird. Ihr dürft gespannt sein und euchauf tolle Schnitte freuen… Mehr kann ich noch nicht verraten.

 

Verlinkt mit RUMS