Tutorial: Stick-Schmuck

Hallo meine Lieben,

braucht ihr eine Geschenkidee zu Weihnachten für eure beste Freundin, eure Schwester, die nette Kollegin, die Nachbarin… ? Wie wäre es mit Schmuck? Selbstgemacht und gar nicht teuer? Individuell und ganz besonders? Dann sind kleine Stick-Kostbarkeiten vielleicht das Passende.

Hier meine Kollektion an bestickten Anhängern, die ich zu Ketten zusammengestellt habe:

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Und hier eine auf die gleiche Art gemachte Brosche:

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Gefallen euch die Schmuckstücke? Dann kommt hier ein Tutorial, damit ihr euch selbst auch an die Schmuckgestaltung machen könnt.

Verwendet habe ich diese Holzanhänger zum Besticken. Die sehen im Rohzustand so aus, wie das Herz unten in der Mitte. Damit sie edler wirken, habe ich sie mit verschiedenen Nagellacken lackiert. Dazu verwendet ihr am besten günstige Lacke und nicht gerade eure edelsten Marken.

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Außerdem braucht ihr Stickgarn in verschiedenen Farben. Hier seht ihr meine Auswahl, die ich schon ein bißchen vorsortiert und den einzelnen Anhängern zugeordnet habe.

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Wie es geht, zeige ich euch jetzt am Beispiel der Herzbrosche, die dann so aussehen wird:

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Zuerst braucht ihr das Holzherz zum Besticken:

imageAußerdem Stickgarn, einen Fingerhut, ein Nadel, deren Öhr durch die Löcher passt, einen Silikongreifer (wenn ihr einen habt. Muss nicht sein, ist aber praktisch).image

Zuerst bemalt ihr das Herz. Dazu habe ich es auf einen Zahnstocher gesteckt und um diesen etwas Masking Tape geklebt, damit das Herz nicht herunterrutscht. Dann bemalt ihr Vorder- und Rückseite des Herzes mit dem Nagellack. Zum Trocknen einfach den Zahnstocher auf den Rand eines kleinen Glases legen. Dann abwarten, bis der Lack trocken ist.

 

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So sieht das fertig bemalt Herz aus:image

 

 

 

 

 

 

 

Jetzt geht es ans Besticken im Kreuzstich. Dafür verwendet ihr nur zwei Fäden des Stickgarnes. Für den Kreuzstich stickt ihr zunächst die eine Seite der Kreuze. Lasst das Fadenende auf der Rückseite ca. 2 cm lang stehen. Während des Stickens stickt ihr über das Ende und sichert es so.

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Von vorne sieht die erste Reihe so aus:

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Darüber stickt ihr dann die zweite Seite der Kreuze. Achtet darauf, dass ihr immer den unteren und den oberen Stich in die gleiche Richtung arbeitet, nur so sieht das Stickbild schön gleichmäßig aus.

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Genauso stickt ihr die nächsten Reihen, die ihr in der gleichen Farbe machen möchtet. Wenn der Faden noch reicht, könnt ihr ihn auf der Rückseite entlang zur nächsten Reihe führen: imageimageVernäht den Fadenrest auf der Rückseite durch die gestickten Reihen, dann ist die nächste Farbe dran.

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Und damit es ein bißchen glitzert, habe ich als dritte Farbe Silber verwendet und damit auch den Rand nachgestickt:

imageJetzt müsst ihr nur noch mit Schmuck- oder Sekundenkleber eine Broschennadel auf die Rückseite kleben. Fixiert sie oben, damit die Brosche nachher am Kleidungsstück nicht nach unten kippt. Fertig!

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Wenn ihr die Anhänger für Ketten verwenden möchtet, dann bringt ihr einfach einen Biegering im Aufhängeloch an und klebt auf die Rückseite ein passend zugeschnittenes Stück Filz oder Leder. Ich habe die Anhänger zusammen mit verschiedenen Perlen aus meinem Fundus auf Lederschnüre gezogen bzw. auf eine Silberkette gefädelt.

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Ich bin schrecklich gespannt, wie ihr den Stickschmuck findet und würde mich riesig freuen,  euch zu eigenen Schmuckstücken zu inspirieren.

Verlinkt mit Rums, schaut mal, was es dort sonst noch für tolle Ideen gibt!

Meine Espadrilles für den Prymcontest

Hallo meine Lieben,

tadaa, nun ist es so weit: Meine Espadrilles für den Prymcontest sind endlich fertig.  Und hier ist mein Modell:

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Eigentlich ist es nicht nur ein Modell, sondern mehrere, denn die Schuhe lassen sich variieren. Die Bänder sind nämlich zum Austauschen. So kann man sich die Schuhe immer passend zum Outfit gestalten.

Oben die Variante besteht ausschließlich aus Materialien, die im Materialpaket enthalten waren. Unten dann Varianten mit pinkfarbenen und schwarzen Schnürsenkeln.

Und ist es euch aufgefallen? Man kann nicht nur die Bänder verändern, sondern auch die Bindeart. Wie ihr seht, ist das ein durch und durch kreativer Schuh 🙂

Prymcontest 2015 Espadrilles

Und jetzt noch zur Entstehungsgeschichte meiner Schühchen, die nicht immer nur rosig war (auf Instagram gab es immer wieder Zwischenberichte). Ich habe euch ja schon neulich berichtet, dass ich unter den 50 ausgelosten Teilnehmerinnen war. Als ich die Mail bekam, dass ich mitmachen darf, habe ich mich schrecklich gefreut. Damit hatte ich gar nicht gerechnet.

Prym_KreativWettbewerb_Espadrilles_Sticker_v01Das riesige Materialpaket, gesponsert von Farbenmix, Handmadekultur, Prym und Swafing, hat mich begeistert. So viele schöne Stoffe, Bänder und Garne, die für eine ganze Kollektion an Sommerschuhen reichen würden. Und dann noch die praktischen Helferlein, die das Nähen der Schuhe sehr vereinfacht haben.  Vielen Dank nochmals dafür!

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Dann ging es ans Überlegen, Planen, Kombinieren. Meine Stoffwahl stand recht schnell fest: Schwarz-Weiß. Das ist schön schlicht und passt perfekt zu meiner Garderobe.

Und mir war auch klar, dass es keine klassischen Espadrilles werden sollten. Mir schwebte etwas Leichtes, Offenes, Zierliches vor. Und dass die Schuhe zum Verändern sein sollten, war auch schnell entschieden. So entstand dann meine Skizze. Dabei habe ich auch gleich gemerkt, dass Zeichnen nicht so meine Stärke ist. Daran sollte ich noch arbeiten… Egal, ich zeige sie trotzdem:

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Die nächste Herausforderung ließ nicht auf sich warten. Denn das Umsetzen einer Zeichnung in die Realität ist gar nicht so einfach… Aber man wächst ja bekanntermaßen an seinen Aufgaben.

Wie ihr seht, sieht die Skizze auch ein bisschen anders aus als das fertige Modell. Zuerst hab ich mir meine Teile aus Papier ausgeschnitten und an die Sohle geheftet. Als ich damit zufrieden war, habe ich alle Einzelteile aus einem Probestoff zugeschnitten und aufgesteckt. Nach ein paar Versuchen und einigem Verbessern, Verwerfen, Umplanen ging es los mit dem eigentlichen Nähen aus den ausgewählten Stoffen.

Zuerst hatte ich die Stoffe noch mit einem aufbügelbaren Stoff, der auch mit im Paket war, verstärkt. Dadurch wurden die Lagen aber zu dick. Das hat meine Maschine an einer Stelle nicht gepackt. Schwups, war die Nadel verbogen und nun schleift irgendetwas ganz grässlich. Ich glaube, das ist die Nadelstange. Mist! Nähen geht zwar, aber das Geräusch macht mich ganz kirre. Sie muss dann wohl mal zur Reparatur. Aber es musste weitergemacht werden.

So sahen alle Einzelteile vor dem Zusammennähen aus:

Prymcontesthallo Espadrilles 2015

Und hier alles zusammengefügt:

 

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Beim Zusammennähen und beim Fixieren das Webbandes war das Stylefix sehr hilfreich. Das ist ein sehr stark haftendes, doppelseitiges Klebeband speziell fürs Nähen und ist immer da praktisch, wo Nadeln nicht einzusetzen sind. Hier seht ihr das aufgeklebte Band, die beigefarbene Schutzfolie ist noch nicht entfernt:

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Im nächsten Schritt habe ich dann, wie in der beiliegenden Anleitung und auch auf der Homepage von Prym beschrieben, das Fersenteil angenäht. Zuerst steckt man alles mit Stecknadeln auf der Sohle fest, dann wird genäht. Hierbei muss man den Faden immer anziehen und darauf achten, dass die Naht gleichmäßig liegt und die Stiche regelmäßig sind. Gar nicht so einfach. Beim zweiten Schuh ist es mir deutlich besser gelungen. Zum Glück lagen dem Paket ein Fingerhut und ein Nadelgreifer bei. Diese beiden Helferlein machen das Annähen des mehrlagigen Stoffes an die Sohle einfacher.

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imageDann werden nach und nach die restlichen Teile nach dem gleichen Prinzip aufgenäht.

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Wenn man mal in Schwung ist, geht das Nähen recht zügig voran und macht richtig Spaß. Der zweite Schuh war dann auch viel schneller fertig als der erste.

Die Mühe und der Aufwand haben sich gelohnt. Zwischendurch habe ich manchmal nicht mehr dran geglaubt, dass die Espadrilles tatsächlich einmal fertig sein würden. Umso toller war der Moment, als ich die fertigen Schühchen angezogen habe und voller Stolz sagen konnte: Sie passen! Und sie sind auch tragbar, man hat Halt und verliert sie nicht.

Hier sind sie noch einmal aus verschiedenen Perspektiven:

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Und hier auch noch eimmal die Tragevarianten. Einmal mit einem dünnen schwarzen Schnürsenkel, der hinten gebunden wird:

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Und die Variante mit einem neonpinkfarbenen Schnürsenkel, der wie das Modell mit Webband wieder nach vorne geführt und dann seitlich gebunden wird.  Allerdings habe ich hier den Schnürsenkel nach dem Mittelteil nicht über Kreuz, sondern direkt nach hinten in die Schlaufe am Fersenteil geführt. Schon sieht der Schuh wieder anders aus!

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Ich bin sehr auf die Modelle der anderen Teilnehmerinnen gespannt. Auf Instagram gab es schon viele tolle Beispiele und Teaser. Genial, was sich alle haben einfallen lassen! Da möchte ich wirklich nicht in der Jury sitzen, das wird nicht einfach.

Es war toll, mit dabei zu sein! Das Tüfteln und Nähen hat großen Spaß gemacht. Ganz bestimmt waren das nicht meine letzten Espadrilles. Ich muss mir dringend noch weitere Sohlen bestellen und die tollen Stoffe, die noch übrig sind, verarbeiten. Berichte folgen…

Und nun geht es auf mit diesem Beitrag zur neuen Linkparty HOT (Handmade on Tuesday). Die feiert heute nämlich Premiere und da bin ich doch gerne mit dabei! Toi, toi, toi und Danke an die Gastgeberinnen Katharina von greenfietsen und Kati von malamü. Außerdem bin ich auch zum ersten Mal bei DienstagsDinge mit dabei, ebenfalls eine neue Linkparty.

Plantain-Shirt mit Silberfedern

Hallo meine Lieben,

diese Woche habe ich mich am Schablonieren versucht. Die Schablonen My Style von Rayher habe ich mir schon letzten Herbst auf einer Messe gekauft, aber bis jetzt noch nicht verwendet. Denn damit das Design gut zur Geltung kommt, brauchte ich ein ganz schlicht geschnittenes, unifarbenes Shirt. Das habe ich mir bis jetzt noch nie genäht, eigentlich verwende ich meist gemusterte Stoffe.

Aber dann wurde ich neulich auf den tollen Schnitt „Plantain“ von Deer & Doe aufmerksam gemacht (Danke an maxantonia auf Insta), der sogar gratis ist. Und plötzlich ging es ganz schnell und innerhalb kurzer Zeit ist mein Federschirt entstanden.

Was sagt ihr dazu? Ich bin fürs erste Mal wirklich zufrieden.

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Der Schnitt ist ganz einfach und da er nach unten hin leicht ausgestellt ist, schmeichelt er der Figur und verzeiht auch mal einen Eisbecher. Ich finde auch den recht großen Ausschnitt sehr schön. Er ist nicht zu weit und macht ein schönes Dekolleté.

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Für alle, die auch Lust haben, sich ein Shirt aufzuhübschen, habe ich dokumentiert, wie ich es gemacht habe.

 

imageIhr braucht ein Shirt oder was auch immer ihr verzieren möchtet. Wenn ihr nicht so gut im Nähen seid, dann könnt ihr natürlich auch ein schlichtes, gekauftes Shirt, ein Tuch, eine Tasche oder was auch immer, verzieren.

Dann die Schablone, passende Textilfarben, einen Rakel und nach Wunsch Flitter. Außerdem Stecknadeln, dicke Pappe, Bügelpapier und ein Bügeleisen.

 

 

 

 

image Zuerst habe ich die Schablone an der gewünschten Stelle positioniert und die oberen Kanten mit Stecknadeln markiert.

 

 

 

 

 

 

imageDann kann die Schablone wieder abgenommen werden. Zieht die Schutzfolie von der Rückseite ab.

 

 

 

 

 

 

 

imageLegt anschließend die leicht klebende Schablone auf der markierten Stelle auf und drückt sie an. In das Shirt habe ich ein Stück dicke, feste Pappe gelegt, damit die Farbe nicht auf die Rückseite durchdrückt. Jetzt gibt man Textilfarbe auf den oberen Rand (dazu könnt ihr euch auch an der Anleitung auf der Packung zur Schablone orientieren). Ich habe außen Silber und in der Mitte Neonpink verwendet.

 

 

 

 

 

imageDie Schablone haltet ihr fest und zieht die Farbe mit dem Rakel von oben nach unten. Leider konnte ich davon kein Foto machen, dazu bräuchte es mehr als zwei Hände… Ich habe nochmals Farbe nachlegen müssen, die habe ich im Zwischenraum zwischen den Federn aufgetragen.

Die Schablone zieht ihr gleich vorsichtig ab und wascht sie und den Rakel gründlich aus (ich habe dafür flüssige Handwaschseife verwendet).

 

 

 

 

imageIn die feuchte Farbe habe ich für einen zusätzlichen Bling-Bling-Effekt silbernen Flitter gestreut. Allerdings war ich mit Ergebnis nicht so zufrieden. Das Neonpink kam total Lila raus, und das ist gar nicht meine Farbe. Ich hätte besser der Herstellerempfehlung geglaubt, da steht nämlich, dass man die Farbe nur auf hellen Textilien anwenden soll…

Also habe ich die Schablone nach dem Trocknen der Farbe einfach noch einmal so passgenau wie möglich aufgelegt und überall nochmals Silber aufgetragen.

 

 

 

 

imageBesser! Nach dem Trocknen der Farbe wird zur Fixierung noch gebügelt und fertig ist das Federshirt.

 

 

 

 

 

 

 

Mit ein paar weiteren Impressionen zum Shirt verabschiede ich mich für heute und mache mich auf zu RUMS und zur gratis Schnittmusterparty von Nähfrosch.

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DIY: Geometrische Bilder im Metall-Look

Hallo meine Lieben,

liebt ihr auch geometrische Muster und Metalloberflächen? Kupfer, Gold, Silber und Geo-Designs sind momentan aus der Home Decoration nicht mehr wegzudenken. Deshalb habe ich mir ein ganz einfaches DIY für euch ausgedacht, mit dem ihr unkompliziert  und günstig metallische Akzente in eurem Zuhause setzen könnt: Bilder aus Spiegel- und Glitzerkarton.

Hier seht ihr meine drei Variationen: Kupferkreise, eine Kombi aus Quadraten und Dreiecken und große Gold-Konfetti.

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Es war ziemlich schwierig, die Fotos zu machen, da der Spiegelkarton naturgemäß ganz fies spiegelt. Entschuldigt also bitte, wenn die Bilder nicht so super gelungen sind. Der Schriftzug „Lieblingsplatz“ von no gallery klebt übrigens fest an meinem Wohnzimmerregal und ich finde, er passt super zu den schlichten Motiven.

Wenn ihr diese Bilder auch für euch machen möchtet, dann braucht ihr:

Spiegelkarton in Kupfer, Gold und Silber

Glitzerkarton in Gold

Motivstanzer Kreis und Kreis mit Loch (alternativ Kreislineal oder Zirkel)

Klebstoff

Cutter, Lineal und Schneideunterlage

Tonkarton in Weiß (für den Hintergrund)

Bilderrahmen

So wird’s  gemacht:

Mit dem Motivstanzer stanzt ihr aus dem Karton eurer Wahl Kreise und gelochte Kreise aus.

 

Gold gestanzt Kupfer gestanzt

Aus allen Kartonsorten habe ich dann noch Quadrate mit 3 cm Seitenlänge zugeschnitten. Das geht am besten mit einem ganz scharfen Cutter und einem  Metalllineal auf einer Schneideunterlage. Einige der Quadrate habe ich in Dreiecke halbiert.

QuadrateDreiecke

Dann beginnt der spannende Teil. Ihr könnt jetzt mit den ausgeschnittenen Formen experimentieren und sie so arrangieren und kombinieren, wie es euch gefällt.

Zum Beispiel so:

Idee 1

 

 

 

 

 

 

 

 

oder so:

Idee 2

 

 

 

 

 

 

 

 

oder so:

Idee 3

 

 

 

 

 

 

 

 

Probiert einfach ein bisschen, bis ihr eure perfekte Kombination gefunden habt. Mir hat es so am besten gefallen:

Kupfer-Konfetti mit Loch ganz ordentlich aufgereiht:

Kupferbild

Dreiecke und Quadrate zum Muster arrangiert:

Quadrate

Regen aus großen Goldkonfetti:

Goldkonfetti

Wenn ihr euch entschieden habt, klebt ihr die Einzelteile auf ein passend zurechtgeschnittenes Stück weißen Tonkarton. Das müsst ihr dann nur noch im Rahmen anbringen und fertig ist euer Geo-Bild!

Wenn ihr mögt, könnt ihr die Elemente natürlich auch direkt auf der Wand anbringen, dafür würde ich dann aber ablösbare Klebeknete oder Klebepads verwenden. Statt Spiegelkarton könnt ihr auch ganz normalen Tonkarton, Geschenk- oder Zeitungspapier, alte Buchseiten oder Noten verwenden.

Viel Spaß beim Nachmachen und ich mache ich jetzt auf zu creadienstag.

 

Sternenregen – DIY zur Weihnachtszeit

Hallo meine Lieben,

es lässt sich nicht mehr leugnen: Bald ist Weihnachten! Wie jedes Jahr geht es ab Anfang November rasend schnell. Eben noch haben wir die Herbstsonne genossen (bei uns im Westen konnten wir das noch vergangenes Wochenende…), und schon wird es höchste Zeit, an die Deko für die Adventszeit zu denken.

Ist euch auch aufgefallen, dass es immer mehr tolle LED-Lichtelemente in den verschiedensten Formen zu kaufen gibt? Viel Kitsch ist mit dabei, aber es gibt durchaus auch interessante Variationen. Letzte Woche beim Ausflug mit meiner Mama und meiner Schwester in einen Gartenmarkt mit einer sehr schönen Advents-Aktionsfläche habe ich einen Lichterschweif gekauft. Einen ähnlichen gibt es hier. Einen weihnachtlich geschmückten bietet auch Räder an. Allerdings nicht ganz günstig. Aber wozu ist man kreativ? Das kann man auch selber machen. Wie? Das zeige ich euch jetzt.

Ihr braucht: Verschiedene Transparentpapiere, ich habe ein unbedrucktes, eines mit Schrift, eines mit Sternen und eines mit Pünktchen verwendet. Dazu noch weiße Federn, textile Stanzteile in Schneeflocken – und Sternenform, Wachsperlen (leider vergessen, mit zu fotografieren), feinen Silberdraht, Motivstanzer in Kreis- und Sternenform und einen LED-Lichterschweif (meiner hat 40 LEDs). Außerdem frei Hand ausgeschnittene Schablonen für  einen oder mehrere größere Sterne.

Sternenregen Material

Zuerst stanzt ihr aus den Transparentpapieren die verschiedenen Formen aus.

Motive Stanzen 1Das macht Spaß und geht schnell. Wer Kinder hat – das ist eine ideale Beschäftigung für die Kids. Die größeren Sterne übertragt ihr mit der oder den selbst gemachten Sternschablonen auf das Transparenpapier und schneidet sie auch aus.

Sternenregen ausgestanzte Teile

So, und nun stecht ihr mit einer Nadel in jedes Teil ein kleines Loch.

Sternenregen Löcher pieken

Jetzt schiebt ihr ein Stück Silberdraht, das ca. 5 cm lang sein sollte, mittig in das Loch und verdreht den Draht ein paar Mal kurz nach dem Loch. Die fertigen Stanzteile könnt ihr genauso mit Draht versehen. Um die Federn zu fixieren, wickelt ihr den Draht zweimal straff um den Kiel und verdreht ihn dann kräftig. Und die Perlen werden mittig auf ein Stück Draht gezogen, dann verdreht ihr die Drahtenden direkt an der Perle.

Sternenregen Draht anbringen

Jetzt könnt ihr alles an den doppelten Drahtsträngen des Lichterschweifs anbringen. Dazu legt ihr diese ordentlich, ohne dass sie sich verheddern (was ganz leicht passiert), vor euch hin. Beginnt oben oder unten an einem Draht des Lichterschweifs und zieht ein Drahtende eines aufgezogenen Dekoelementes durch die zwei Drähte am Schweif. Dann verdreht ihr die Drahtenden miteinander. Die überstehenden Enden könnt  ihr etwas kürzen. Vorsicht, nicht versehentlich durch den Draht am Schweif schneiden! Zwischen den einzelnen „Lichtpunkten“ könnt ihr so viele Dekoelemente anbringen, wie ihr möchtet. Bei mir sind es zwei bis drei.

Sternenregen Draht dekoriert So bestückt ihr jeden Draht. Das braucht seine Zeit. Esst dazu einen Lebkuchen und nippt an eurem Tee…

Und so sieht es dann aus:

Sternenregen alle Drähte

 

Sternenregen fertig

Jetzt schnell Batterien ins Kästchen, ab in eine Vase, ein bisschen Deko dazu, die Dämmerung abwarten, einschalten und freuen!

Sternenregen fertig

Schön, oder? Jetzt müsst ihr euch nur noch überlegen: verschenken, selber behalten oder einfach noch ein paar machen? Meine Entscheidung ist schon gefallen… Viel Spaß beim Dekorieren und Einstimmen auf die Weihnachtszeit!

Meine DIY-Idee findet ihr auch auf creadienstag.

 

Loopschal Marlene aus dem Kreativlabor Berlin

Hallo meine Lieben,

Julia vom Kreativlabor Berlin hat zum Sew Along und Gewinnspiel zum Loopschal „Marlene“ aufgerufen. Das kam mir gerade gelegen, denn ich bin schon am Überlegen gewesen, was ich als Weihnachtsgeschenke dieses Jahr machen soll. Also echt, so früh war ich noch nie dran, das muss ich an dieser Stelle auch zugeben. Aber so schnell gemachte und schicke Loops sind doch eine tolle Idee, die gleich umgesetzt und ausprobiert werden muss. Das Nähen ist auch wirklich ganz einfach, der Loop eignet sich daher gut als Einsteigerprojekt.

Loopschal Marlene Mit schönen Stoffen habe ich mich auf dem Holländischen Stoffmarkt, der diesen Freitag in Stuttgart stattgefunden hat, eingedeckt. Für diesen Loop kann man gut Reststücke verwenden, davon habe ich mir auf dem Stoffmarkt ein paar gekauft und hier gleich verwendet.  Und im meinen Fundus habe ich natürlich auch noch Vorrat…

Ich habe mich für eine Kombination in Schwarz-Weiß aus Jersey entschieden. Auf einer Seite Sterne, auf der anderen Streifen. Als mein Schal dann fertig war, kam mir die Idee: Warum nicht Schlaufen zum Wechseln machen? Nach einem bisschen Überlegen bin ich dann auf Kam Snaps gekommen. Da habe ich mir vor einiger Zeit ein Set gekauft und sie so gut wie noch nie verwendet. Also habe ich mir ruck, zuck, drei verschiedene Schlaufen gemacht: mit Streifen und Sternenknöpfen, schwarz mit pinkfarbenen Knöpfen und Lachs mit schwarzen Knöpfen.

Dazu habe ich die Schlaufe wie von Julia beschrieben genäht. Allerdings habe ich die erste kurze Seite auch noch von links zugenäht, dann die Schlaufe gewendet und anschließend die zweite kurze Seite mit dem Matratzenstich geschlossen. Dann noch schnell pro Seite je zwei Snaps anbringen und schon kann der Loop immer wieder verändert werden. Wem die Snaps zu auffällig sind, der kann sie auch auf die Rückseite der Schlaufe drehen, sodass sie nicht zu sehen sind.

Ich werde bestimmt noch ein paar Loops nähen, auch Mal aus dickerem Material. Und ich freue mich schon aufs Experimentieren mit den verschiedenen Schlaufen!

Seid ihr schon an euren Weihnachtsgeschenken? Was habt ihr für Pläne?

 

 

Statement-Socken selber machen

Hallo meine Lieben,

habt ihr auch schon gesehen, was diesen Herbst und Winter total angesagt ist? Grob gestrickte Socken, nicht unauffällig in Stiefeln versteckt, sondern ganz bewusst präsentiert in allen möglichen Schuhformen, besonders gerne in Birkenstocks (gesehen zum Beispiel in der InStyle). Na ja, das muss ja vielleicht nicht unbedingt sein. Aber endlich mal eine Gelegenheit, die selbst gestrickten Socken auszuführen und nicht nur zu Hause zu tragen. Und wenn schon, denn schon. Dann sollen es auch richtig auffällige Socken sein, die einen weiteren großen Modetrend mitnehmen: auffällige Strassverzierungen. Und schon sind die Statement-Socken geboren.

Statement Socken 1 Statement-Socken 9 Statement-Socken 8

Wie ihr die ganz einfach selber machen könnt, zeige ich euch hier:

Zuerst braucht ihr grobe Wollsocken, selbst gestrickt wie meine hier, oder ihr kauft welche. Außerdem waschbare Strasssteine zum Aufnähen, ich habe die von Rico verwendet. Dann noch passendes Nähgarn.

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Zuerst werden die Socken gedämpft, vorsichtig mit etwas Dampf und bei mittlerer Hitze. Dann überlegt ihr euch, wo die Verzierung aufgenäht werden soll. Am besten natürlich am oberen Rand und außen seitlich, damit die Steine gut zu sehen sind und nicht drücken. Legt auch das gewünschte Muster zurecht.

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Dann kann es mit dem Nähen losgehen. Wichtig ist, dass ihr den Strick während des Aufnähens dehnt. Näht zuerst die eine Seite des Steines fest.

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Dann führt ihr den Faden auf der Rückseite durch den Strick und näht den Strassstein an der zweiten Seite fest. Achtet darauf, dass der Stein gerade sitzt.

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Dann legt ihr den nächsten Stein an, aber nicht zu eng an den ersten. Spannt das Gestrick wieder etwas.

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Auf die gleiche Art näht ihr alle weiteren Steine an. Zum Schluss vernäht ihr den Faden auf der Innenseite gründlich.

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Und fertig sind eure Statement-Socken! Ich habe mir gleich drei verschiedene gemacht. Jetzt muss es nur noch kalt werden! Zum Waschen würde ich sie übrigens in ein Wäschesäckchen stecken.

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Und, auch Lust bekommen, zur Stricknadel zu greifen? Ich wünsche euch viel Spaß!