Kuscheliges Kombiteil: Toaster Sweater 2

Was bin ich froh, dass Sweater inzwischen salonfähig sind und nicht nur zum Sport angezogen werden können. Überhaupt mag ich es, dass die Mode momentan lässig und unkompliziert ist. Dass man Sneakers tragen kann und nicht unbedingt auf Higheels stöckeln muss, um gut angezogen zu sein. Dass die Haare natürlich und locker fallen dürfen und nicht ewig gefönt und gestylt werden müssen. Dass das Make-up dezent und zurückhaltend ist, sodass man fast ungeschminkt aussieht…

Deshalb freue ich mich auch sehr, euch heute ein neues, tolles und lässiges Basicschnittmuster zeigen zu können: den Toaster Sweater. Den Schnitt kennen vielleicht einige von euch schon, nun gibt es ihn in deutscher Übersetzung bei  Näh-Connection. Der Toaster kommt nicht alleine, es gibt ein tolles Kuschelpullipaket mit vier tollen Schnitten. Bis zum Do. 9.2. gibt es alle vier Schnitte im Paket um 40% reduziert. Danach gibt es dann auch die Einzelschnitte. Schaut unbedingt mal hier bei Annika vorbei!

Los geht’s mit meinem Kuschel-Toaster:

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Wie ihr seht, ist der Toaster (der Name kommt übrigens daher, dass es einem im Sweater schön warm und gemütlich ist, eben „toasty“) ziemlich gerade geschnitten. An den Armen und unter den Armen sitzt er eher eng, nach unten hin wird er dann etwas weiter. Das mag ich, denn so sitzt er auf meinen ausgeprägten Hüften nicht auf 😉

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Besonders wird er durch seinen Kragen, der irgendwo zwischen einem U-Boot- und einem „Funnel neck“ liegt. Für Funnel neck habe ich keine eindeutige Übersetzung gefunden. Das bedeutet soviel wie ein „halsnaher, trichterförmiger Ausschnitt mit Kragen“.

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Mein Stoff ist recht schwer und sehr elastisch, deshalb steht der Kragen nicht, sondern zieht sich eher in die Breite, wird also mehr U-Boot als Funnel. Aber das finde ich cool so. Übrigens kann ich euch leider den Hersteller des Stoffes nicht nennen, da ich ich schon vor einer Weile bei meinem lokalen Händler gekauft habe.

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Und noch eine Besonderheit hat der Toaster: Er ist vorne kürzer als hinten und hat seitliche Schlitze.

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Das Schöne ist, dass die Schlitze gar nicht schwierig zu nähen sind. Die bebilderte Anleitung führt euch Schritt für Schritt weiter und so gelingt das Nähen auch Einsteigern mit Näherfahrung. Und schaut mal genau hin, hier ist auch wieder mein neues Label. Fügt sich perfekt ein, oder?

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Da der Sweater ein bisschen oversize und eher kurz geschnitten ist, eignet er sich perfekt für den Lagenlook. Ich trage hier ein enges, schwarzes Shirt drunter, das gerne herausblitzen kann. Mit der schwarzen Hose fällt das natürlich nicht sehr auf, so wirkt das Outfit auch eher dezent und edel. Wenn ich es auffälliger mag, kombiniere ich einfach eine Kontrastfarbe dazu.

Eben, weil sich der Sweater so vielseitig kombinieren und stylen lässt, mag ich ihn so gerne. Er ist ein perfektes Basic für jeden Kleiderschrank und ein toller Partner fürs ganze Jahr. Ich hoffe, dass ihr ihn genauso mögt, wie ich.

Demnächst stelle ich euch hier den Bruder des Toasters, den Toaster 1 vor. Ihr dürft euch freuen, das ist auch ein richtig toller Schnitt.

 

Gut zu wissen:

Schnitt: Toaster Sweater bei Näh-Connection, danke fürs Zur-Verfügung-Stellen

Stoff: lokaler Stoffhändler

Jeans: Mustang

Boots: weiß ich leider nicht mehr, sind aber auch nicht so schön, waren beim Shooting in der Eiseskälte aber sehr praktisch..

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Warm durch den Winter mit Drachenfels

Habt ihr euch schonmal gefragt was ich mache, wenn ich nicht nähe? Ganz einfach: stricken. Ich finde es herrlich, an kalten Winterabenden gemütlich auf dem Sofa zu sitzen und mir Kuschelteile für den Winter zu stricken. Diese Saison bin ich im Dreieckstuchfieber.

So ist also in den letzten Wochen ein Drachenfels nach der Anleitung von Melanie Berg entstanden. Schaut mal hier:

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Ich habe es nach der englischen Anleitung gestrickt, gekauft hier bei Ravelry. Falls ihr diese Seite noch nicht kennt, dann solltet ihr euch dort unbedingt umschauen. Es gibt tolle Designs internationaler Designer, man kann sich mit Freunden vernetzen und austauschen und vieles mehr.

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Mein Drachenfels ist richtig groß und dick. Hier seht ihr es in seiner vollen Größe:

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Es hat mich die letzten eisig kalten Tage wunderbar warm gehalten. Ich trage es gerne über meiner Winterjacke, aber es eignet sich auch perfekt als wärmendes Accessoire für kühle Innenräume. Und da ich so eine Frostbeule bin, hab ich immer ein Tuch oder einen großen Schal mit dabei.

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So ein großes Tuch kann man sich wunderbar um die Schultern legen und sich drin einwickeln. Das sieht gut aus und wärmt wunderbar. Und wenn es zu warm wird, ist es ganz schnell abgelegt. Hier auch noch die Ansicht von hinten:

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Verwendet habe ich Drops Merino extrafine, hier gekauft, in Schwarz, Senf und Grau. Wenn ihr mir auf Instagram folgt, dann könnt ihr euch dort auch das Drachenfels-Tuch anschauen, das ich für meine Schwester in Beerentönen gestrickt habe. Das ist auch super und kam total gut an.

Das Tuch strickt sich wirklich einfach, auch mit der englischen Anleitung bin ich nach ein bisschen Eingewöhnung sehr gut klargekommen. Wenn ihr die Anleitung lieber auf Deutsch mögt, dann schaut bei Rosy Green World vorbei, hier gibt es sie.

Und etwas dazugelernt habe ich auch. Als Abschluss wird beim Drachenfels nämlich ein I-Cord gearbeitet (der breite Abschlussrand auf der dunkelgrauen Seite). Davor hatte ich Respekt, weil ich das noch nie gemacht habe. Aber halb so wild, die Anleitung erklärt alles super und im Netz finden sich viele Videos dazu. Und der Abschluss so sieht auch wirklich viel schöner aus.

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Ich bin auf jeden Fall für die kommenden kalten Tage gut gerüstet. Und ich stricke natürlich weiter, das nächste Tuch ist schon auf den Nadeln, ein weiteres ist in Planung.

 

Gut zu wissen:

Wolle von lanade

Jeans von zara

Boots von Unisa

Pullover von Marc o’Polo

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Lisbon Cardigan im Schnee

Als Nähmodebloggerin nimmt man ja so einiges auf sich. Nicht nur, dass man sich den Rücken beim Kleben der Schnitte krumm macht, sich Stecknadeln in die Fingerkuppen piekt, eine Menge Geld für absolut notwendige Stoffe ausgibt, ….. nein, die Shootings verlangen einem manchmal auch großen Einsatz ab ab. Eine engagierte Nähbloggerin scheut auch keine eisigen Temperaturen und stellt sich bei Minusgraden und Schneefall vor das Garagentor. Tja, für schöne Fotos gibt man alles 🙂

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Mit meinem Lisbon Cardigan hab ich mich ins Schneegestöber gewagt und ganz schön gebibbert. Aber die durch die Fotos wehenden Flöckchen waren’s mir wert. Mit einem heißen Tee ist mir danach auch schnell wieder warm geworden.

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Jetzt aber zum Cardigan. Lisbon ist ein total hübsches kleines Jäckchen, das sich wunderbar kombinieren lässt. Man sollte es aus elastischen Stoffen nähen. Ich habe für meinen den wunderschönen Jacquard Strichpunkt in Bioqualität aus dem Stoffbüro verwendet (momentan leider nicht lieferbar). Die Farbkombination Schwarz-Taupe passt perfekt in meine Garderobe und harmoniert mit vielen Outfits. Für die Blenden und Bündchen habe ich schwarzen Jersey verwendet, das hat bestens funktioniert.

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Auf den Fotos trage ich ein schwarzes Lark Tee (hier und hier  auch schon genäht) mit langem Armen drunter, dazu eine Jeans. Über so ein schlichtes Outfit braucht es einfach nur das Jäckchen drüber, fertig ist ein cooler Look. Sobald es wärmer wird, werde ich Lisbon auch über einem T-Shirt, einer Bluse oder einem Kleid tragen.

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Der Schnitt beinhaltet zwei Längenvarianten. Genäht habe ich hier die lange Variante. Diese Länge finde ich zu Hosen sehr gut für mich. Zu einem Kleid stelle ich mir die kurze Länge auch hübsch vor. Übrigens enthält der Schnitt auch noch 3/4 lange Ärmel, das ist natürlich perfekt fürs bevorstehende Frühjahr.

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Aus dem restlichen Stoff hab ich mir ein schnelles Beanie nach dem Freebie von Hamburger Liebe genäht. Da ich so ganz lange Mützen nicht mag, habe ich meine einfach um ca. 5 cm gekürzt. Trägt sich super! Von diesen Mützen werde ich mir noch ein paar mehr machen, kann man ja immer brauchen. Und außerdem lassen sich so prima Reste verwerten.

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Auch die Passform ist toll. Das Jäckchen ist figurbetont und schmeichelhaft, engt aber gar nicht ein. Besonders gerne mag ich, dass es in der Taille ziemlich schmal ist. Das kommt meiner Figur sehr entgegen.

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Die Anleitung ist bebildert und super erklärt. Wer mag, stellt sich der Herausforderung einer Knopfleiste. Nähanfängerinnen oder alle, die schnell fertig werden wollen, können auch Druckknöpfe anbringen oder komplett auf Knöpfe verzichten.

Seitdem ich mich an meine erste Knopfleiste gewagt habe (schaut mal hier) schreckt mich dieses Thema nicht mehr. Ich kann euch nur raten, immer wieder über euren Schatten zu springen und auch anspruchsvollere Techniken in Angriff zu nehmen.

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Die passenden Knöpfe habe ich mal wieder bei Berger in Stuttgart gefunden. Dort gibt es eine geniale Auswahl. Mir gefällt die schlichte Form total gut. Schön finde ich auch, dass sie so dick sind. Allerdings haben sie deshalb nicht in den Knopfannähfuß meiner Nähmaschine gepasst und ich musste sie von Hand annähen.

Schaut mal genau hin, ich hab mir ein Textillabel bei Dortex machen lassen. Ich find’s cool und freue mich beim Aufnähen total.

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Also, wenn euch mein Jäckchen gefällt, dann schaut mal bei Annika von Nähconnection vorbei. Sie bietet neben dem Lisbon Cardigan, der von Itch to Stitch ist, noch viele andere Schnitte internationaler Designer in deutscher Übersetzung an. Da sind viele tolle Sachen für alle mit dabei, die sich nicht an englische Schnitte rantrauen.

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Gut zu wissen

Schnitt: Lisbon Cardigan von Nähconnection

Jersey und Strichpunkt-Jacquard: Stoffbüro

Schuhe: Marc O’Polo

Jeans: Esprit

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Karl und meine Vorsätze fürs neue Jahr

Uuups, das ist mein erster Post seit drei Wochen. Eine ganz schön lange Zeit. Aber irgendwie hatte ich vor den Feiertagen und auch zwischen den Jahren gar keine Lust, etwas zu schreiben. Zeit hätte ich gehabt, aber die Luft war raus und meine Motivation nicht besonders groß. Genäht und gestrickt hab ich zwar viel, aber zum Schreiben war ich einfach nicht aufgelegt.

Aber jetzt im neuen Jahr kommt auch die Energie wieder. Und bevor ich euch mein neues Stück zeige, muss das noch gesagt werden: Ich wünsche euch allen ein kreatives Nähjahr 2017! Voll neuer Ideen, kreativer Einfälle und mit ganz viel Zeit fürs Nähen. Auf den Austausch mit euch, auf viele neue Bekanntschaften und tolle Begegnungen freue ich mich ganz besonders. Unsere Nähcommunitiy ist einfach genial, das macht so Spaß mit euch allen!

Habt ihr eigentlich Vorsätze fürs neue Jahr gefasst oder seit ihr eher der Typ, der alles auf sich zukommen lässt? Also ich habe zwei große Vorsätze:

  1. Ich achte wieder mehr auf meine Ernährung (ganz großer Punkt dahinter).  Letztes Jahr im Frühjahr habe ich, angeregt von Nina von Hedi näht, das Programm Belly & Mind gemacht und damit 10 kg abgenommen. Mein Gewicht konnte ich dann dank der LOGI-Ernährung auch ohne Anstrengung super halten. Aber im Dezember habe ich mich dann doch gehen lassen und viel zu viele Süßigkeiten gegessen. Seit dieser Woche bin ich wieder im Reset. Das ist eine Entgiftungsphase, in der man nur ein paar Basislebensmittel in festgelegten Mengen zu sich nehmen darf. Ein knallharter Zuckerentzug, der es in sich hat, aber auch unglaublich effektiv ist.
  2. Ich möchte meine Nähkenntnisse systematisch verbessern. Immer wieder ertappe ich mich dabei, dass ich mich um kniffelige Techniken drücke und den einfachen Weg nehme. Aber im letzten Jahr habe ich mich an zwei große Projekte gewagt: meine erste Jeans ( hier ) und eine Bluse mit Knopfleiste ( hier ). Und ich sage euch, das war ein tolles Gefühl, diese Herausforderungen gemeistert zu haben! Ich war so stolz. Und außerdem habe ich eine Menge dazu gelernt. Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, was ich alles in meine Liste aufnehme…

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So, jetzt habt ihr lange durchgehalten.  Hier kommt der liebe Karl von schneidernmeistern . Die meisten kennen den Schnitt ja schon. Eigentlich ist Karl ein Kleid (wenn ihr mögt, hier seht ihr mein Karldress ). Aber genauso gut funktioniert der Schnitt als Pullover. Sehr gut sogar. Er ist schon jetzt für mich zu einem unentbehrlichen Winterbasic geworden.

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Ich habe den Schnitt einfach auf die mir passende Länge gekürzt. Das ging ohne Probleme und großen Aufwand. Verwendet habe ich einen hellgrau-weiß gestreiften Jersey, den ich mir als günstigen Coupon auf dem letzten Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Die Coupons verwende ich sehr gerne für Probestücke, das hat sich vor allem auch beim Probenähen bewährt. Aber dieser Karl hier ist auf Anhieb so gut geworden, dass er gleich zu einem Lieblingsstück geworden ist. img_6972

Den Kragen habe ich um ein paar Zentimeter gekürzt. So wärmt er immer noch sehr schön, was bei den momentanen eisigen Temperaturen auch bitter nötig ist.

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Karl trägt sich solo sehr gut, er sieht aber auch schön unter einem kleinen Cardigan aus. Weil er etwas locker fällt, stecke ich ihn mir gerne vorne in den Hosenbund. (Übrigens fällt mir auf, dass ich auf den Fotos ziemlich abgespannt aussehe. Kein Wunder, die sind kurz vor Weihnachten in einer hektischen Zeit entstanden…)

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Und schaut mal hier, mit meiner Covermaschine mache ich auch Fortschritte. Die Säume habe ich mit meiner neuen Janome echt gut hinbekommen. Dazu musste ich etwas hin und her probieren, aber es hat fast auf Anhieb gut geklappt. Ich bleibe dran und werde hoffentlich bald ein Cover-Profi…

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Ich hoffe, dass ihr den Karl-Pullover genauso gerne mögt wie ich. Und ich fände es spannend, wenn ihr mir eure Vorsätze für 2017 verraten würdet. Vielleicht habt ihr ja ganz ähnliche wie ich. Oder vielleicht liegen eure Prioritäten wo ganz anders?

Gut zu wissen

Schnitt: Karl von schneidernmeistern

Stoff: Holländischer Stoffmarkt

Jeans: Mango

Gürtel: weiß ich leider nicht mehr

Schuhe: Unisa

 

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Frau Jette, viermal anders gestylt

Zur Zeit stehe ich total auf Kleider. Warum? Weil ich mit einem Kleid, egal ob aus Webware oder aus Jersey, ohne großen Aufwand und viel Überlegen im Handumdrehen gut angezogen bin. Und zudem kann ich ein Kleid mit ein paar Accessoires immer wieder anders stylen. Perfekt lässt sich das mit dem neuen Schnitt Frau Jette  von Nina von Hedi näht durchspielen.

Deshalb zeige ich euch mein neues Kleid mal in verschiedenen Styling-Varianten, die ich euch im Beitrag noch etwas detaillierter beschreibe. Schaut mal hier:

 

  1. ganz schlicht, nur mit einer Kette aufgemotzt:

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2. mit einem Bindegürtel auf Taille gebracht:

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3. mit kleiner Strickjacke

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4. mit Mantel

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Jette wird aus Webware genäht. Das Kleid kommt ganz ohne Verschluss aus und ist daher recht schnell und vor allen Dingen unkompliziert zu nähen.

Ich hab eine Viskose im Camouflage- Design verwendet. Den Stoff hab ich mir schon vor einer ganzen Weile bei meinem lokalen Stoffhändler gekauft. Und zwar eine riesige Menge. Vielleicht erinnert ihr euch, ich hab aus dem Stoff schon ein Sommerkleid genäht. Wer mag, schaut hier. Und jetzt ist immer noch etwas übrig. Das reicht locker für ein weiteres Kleid 😉

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Das Oberteil hab ich für mich um 3 cm gekürzt. Ich möchte nämlich nicht, dass der Rock genau an der Hüfte beginnt, weil das meine Schwachstelle, also eigentlich meine stärkste Stelle ist. Das muss man ja nicht unbedingt betonen.

Zur Jette kombiniere ich eine dicke Kette, schwarze, blickdichte Strümpfe, hohe Schuhe sowie eine kleine Handtasche und bin schon perfekt angezogen!

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Noch besser gefällt mir das Kleid, wenn ich es nach oben schoppe. Dann betone ich meine Taille noch mit einem schwarzen Bindegürtel aus Leder. Das finde ich für meine Figur am vorteilhaftesten.

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Wenn es etwas kühler wird, dann kommt meine kleine Strickjacke drüber. Schon sieht Frau Jette wieder ganz anders aus. Ich finde, noch schicker und eleganter.

Wichtig ist, dass die Jacke recht kurz und eng ist. Sonst sieht man schnell unförmig aus.

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Zu guter Letzt noch mein Styling mit Mantel drüber. Der Mantel kommt einigen von euch bestimmt bekannt vor. Es ist eine Frau Ava, die ich euch hier schon gezeigt habe. Hier habe ich auf Kette und Gürtel verzichtet, um die Schlichtheit und Geradlinigkeit des Outfits nicht zu stören.
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Ich hab mir übrigens auch noch eine Jette aus Baumwolle genäht (zeige ich euch demnächst). Die fällt aber bei Weitem nicht so schön, wie diese hier aus Viskose. Ihr solltet also darauf achten , einen weich und locker fallenden Stoff zu verwenden, am besten Viskose, Voile oder Double-Gauze.

Gefällt euch die Jette? Dann stöbert mal weiter, viele weitere tolle Designbeispiele findet ihr auch noch hier. Und schaut auch mal auf Ninas Blog vorbei, sie zeigt, wie sie ihre Jettes stylt.

Was ist euer Favorit? Ich bin gespannt, welches Styling euch am besten gefällt.

Gut zu wissen

Schnitt: Frau Jette, von Hedi näht, zur Verfügung gestellt für Probenähen

Stoff: lokaler Stoffhändler

Schuhe: Clarks

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Weihnachtsmanntour mit Gewinnspiel

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Weihnachten rückt unaufhaltsam näher. Habt ihr schon alle Geschenke beisammen? Oder seid ihr noch am Überlegen, was ihr euren Männern, Freunden, Söhnen, Vätern oder euren Brüdern zu Weihnachten schenken sollt? Dann näht den Jungs doch einfach etwas! Es gibt so viele tolle Schnitte für IHN, da ist bestimmt etwas dabei. Wir haben uns im Rahmen der Weihnachtsmann-Blogtour viele Gedanken um Schnittmuster für Herren gemacht und stellen euch in unseren Beiträgen vom 28.11 bis zum 02.12.2016 ganz viele tolle Schnitte vor. Und damit ihr euch schon mal auf Geschenke einstimmen könnt, gibt es ein tolles Gewinnspiel für alle!  Dazu am Ende des Beitrages mehr.

Wie wäre es zum Beispiel mit Mister Klassik von Konfetti Patterns ? Mein Mann trägt seinen schon (und freut sich!).

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Den wunderschönen Feinripp aus 100% Bio-Baumwolle aus der brandneuen exklusiven Winterkollektion aus dem ::stoffbüro:: , den Catrin freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat, hat er sich selbst ausgesucht. Wirklich, er wollte die pink-/taupefarbenen Streifen aus der Winteredition der Streifenliebe. Zuerst war ich ja ehrlich gesagt etwas überrascht, aber jetzt finde ich es toll. Besonders in Kombination mit dem dunkelblauen Bündchen. So passt das Shirt perfekt zu Jeans.

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Den Stoff gibt es in weiteren tollen Farbzusammentstellungen:  Taupe-Marine , Mandarine-Camel und Bordeaux-Petrol. Außerdem bekommt ihr in Uni die Farben Taupe, Marine, Bordeaux. Passende Bündchen gibt es natürlich auch. Alle Stoffe sind übrigens in Deutschland von Albstoffe produziert worden.

Zwei neue Strickpunkt-Jacquards sind ebenfalls wieder erhältlich, dieses Mal in festlichen Farbkombinationen: Schwarz-Taupe (leider momentan ausverkauft) und Bordeaux-Fuchsia.

Der Stoff trägt sich nach der Aussage meines Mannes wirklich toll, da er auf der Rückseite kuschelig angeraut ist. Er fällt weich und locker und eignet sich daher bestens für lässige Shirts, Sweatshirts und Hoodies. Da er keinen Elasthananteil hat, verwendet ihr ihn am besten für locker sitzende Kleidung. Und obwohl der Stoff recht dünn ist, wärmt er gut.

Bei Dominique von KreaMino , Tamara von Sprungfaden und Eveline von Frölein Tilia könnt ihr ab heute weitere Modelle aus Feinripp und tolle Männerschnitte bewundern. Schaut unbedingt vorbei!

Aber jetzt zurück zu Mr. Klassik. Das Shirt hat ein paar besondere Details, für die ich den Feinripp in Taupe verwendet habe. Das sind der Kragen, das obere Rückenteil und die Armpatches.

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Ich habe hier mit meiner neuen Cover experimentiert, das bot sich natürlich an. Wer mir auf Instagram folgt hat mitbekommen, dass ich mir eine Janome Cover 2000 pro 2000 cpx beim Nähpark bestellt habe. Nun übe ich immer, wenn sich die Gelegenheit bietet. Denn einfach ist der Umgang mit einer Cover nicht. Aber ich mache Fortschritte. Die Ziernähte auf dem Rücken und unten am Bund sind mir doch ganz gut gelungen, oder?

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Mr. Klassik ist ein unglaublich vielseitiger Schnitt. Ihr könnt ihn ganz nach Wunsch schlicht oder eher sportlich nähen. Mein Mann hat sich den klassischen Kragen ausgesucht.

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Es gibt auch noch eine Kragenkapuze und eine hochgeschlossene Eskimokapuze. Außerdem könnt ihr eine Bauchtasche aufsetzen. Das eBook ist extrem ausführlich bebildert, jeder Arbeitsschritt wird sehr anschaulich dargestellt. Gerade für Nähanfängerinnen ist das natürlich perfekt. Und falls euer zu benähender Mann nicht in die Standardmaße passt: Den Schnitt gibt’s in Kurz-, Lang- und Normalgröße. Da ist wirklich für jeden etwas mit dabei.

Als kleines Extra habe ich mal wieder ein besticktes SnapPapp-Label aufgenäht.

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Für unsere Weihnachtsmann-Blogtour hat Änni übrigens einen Moustache-Größenplott entwickelt. Damit sieht euer Unikat dann gleich nochmal wertiger und professioneller aus. Ich hab ihn hinten mittig eingebügelt.

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Und, habt ihr Lust bekommen, eure Jungs zu benähen? Wenn ihr noch mehr Geschenkideen für den Herren braucht, dann schaut auch noch bei den anderen vorbei. Ich bin mir sicher, da ist für alle etwas mit dabei.

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WEIHNACHTSMANN-TOURDATEN
Dienstag, 29. November – KAYHUDERFJAERIL | MEIN GEWISSES ETWAS | 19NULLSIEBEN
Mittwoch, 30. November – ÄNNI SEWS | NÄHCONNECTION | PRÜLLA
Donnerstag, 1. Dezember – MIMARAMUNDO | FRAU MÄRZ | NAADISNAA
Freitag, 2. Dezember – LIIVI&LIIVI | SEW MARIEFLEUR | STAHLARBEIT
Wenn das Geschenk gut ankommt, dann habt ihr für die Zukunft ausgesorgt und die nervenaufreibenden Geschenke-Grübeleien entfallen endlich. Dann gibt es ab jetzt zu jedem Anlass ein selbstgenähtes Unikat;)
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Wie versprochen noch unser Weihnachtsmann-Gewinnspiel. Es gibt so viele tolle Preise zu gewinnen. Klickt einfach unten zum Mitmachen. Ich drücke euch die Daumen und wünsche euch ganz viel Spaß beim Nähen eurer Weihnachtsgeschenke.

 

 

 

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Else im Chevrondesign

Es gibt Lieblingsschnitte, die nähe ich immer wieder gerne. Einfach, weil sie perfekt passen, gut sitzen und variabel sind. Die Else von schneidernmeistern ist definitiv ein solcher Schnitt. Ich mag die Form des Kleides sehr  gerne und fühle mich in ihm total wohl.

Schaut mal:

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Ich habe mich wie bei meiner ersten Else (wer mag, schaut hier ), die ich sehr gerne und häufig trage, wieder für den U-Boot-Ausschnitt und die weite Rockform entschieden. Ich gebe es zu, Experimentierfreude sieht anders aus. Aber meine Else 1 hat sich einfach so bewährt…

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Den tollen Stoff in meinen Lieblingsfarben habe ich vom letzten Holländischen Stoffmarkt hier in Stuttgart. Das ist ein Jersey-Jacquard mit einem ziemlich hohen Synthetikanteil, der sich aber zum Glück sehr angenehm trägt. Nur zieht er leider sehr schnell kleine Fädchen. Ich hoffe mal, dass ich trotzdem lange Freude an meiner Else haben werde.

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Schön dazu finde ich meinen schwarzen Ledergürtel, den mir eine liebe Freundin letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt hat. Ich weiß gar nicht, wie ich früher ohne ihn klargekommen bin. Zur Zeit trage ich ihn praktisch ständig zu Kleidern und Röcken.

Es geht aber auch ohne Gürtel:

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Aber ich muss sagen, mit Gürtel fühle ich mich einfach wohler. Was meint ihr, besser mit oder ohne Gürtel?

Bestimmt ist es auch aufgefallen. Ich habe mir nach Monikas Tutorial dieses Mal Taschen in meine Else genäht. Hach, das ist so bequem und praktisch – nie wieder ohne! Monika liefert ergänzend zum Schnitt die Taschenschnittteile und ein super erklärtes und bebildertes Tutorial zum Einnähen der Taschen in die Seitennähte. Der Mehraufwand lohnt sich in jedem Fall!

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Ich habe dafür einen Rest schwarzen, festen Jersey verwendet. Der Kleiderstoff war mir dafür zu dick, der hätte bestimmt sehr aufgetragen. Für solche Zwecke horte ich in einer großen Kiste die verschiedensten Stoffreste. Und immer wieder kann ich etwas verwenden, sei es für Taschen, Belege, Schrägbänder, Applikationen, Bündchen…

Den Beleg habe ich aus dem gleichen Stoff genäht. Leider sieht man das auf dem Foto nicht so deutlich. Bzw. eigentlich ist das ja gut, denn der Beleg ist mir so schön gelungen, dass er extrem unauffällig ist. So soll es schließlich auch sein.

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Ich weiß, ich bin spät auf den Elsentrend aufgesprungen, aber jetzt bin ich total begeistert. Und meine nächste Else wird dann auch mal eine andere Variante, schließlich muss ich das Baukastenprinzip ausnützen. Vielleicht gibt es eine sportliche Variante mit Kapuze? Oder eine schicke mit schwingendem Rock? Oder mal nur als Oberteil?

Ich halte euch auf dem Laufenden!

 

Gut zu wissen