Hepburn Turtleneck, mein Kuschelteil

Weiter geht es mit meiner Herbstgarderobe. Heute möchte ich euch meinen tollen Rollkragenpullover zeigen.

Ich habe ihn aus dem Sommersweat ‚Autumn Feeling‘  aus der aktuellen Herbst-Winterkollektion ‚Forest‘ von Lila Lotta für Swafing genäht. Ihr bekommt das Design in mehreren verschiedenen Farben. Für mich ist die Kombination mit Pink natürlich optimal, passt absolut in mein Farbschema.

 

Durch den hohen Anteil an Modal fällt der Stoff wunderschön. Er ist elastisch, leiert aber überhaupt nicht aus. Perfekt für einen schmalen, figurbetonten Rolli.

Bis ich mir das Kleid Majuna genäht hatte (wenn ihr mögt, dann schaut mal hier), konnte ich Rollkragenpullover überhaupt nicht leiden. Ich glaube, ich hatte ein Kindheitstrauma. In meiner Grundschulzeit waren so eklig kratzige Rollis aus Polyester total angesagt. Ich habe dieses beengte Gefühl so gehasst. Genauso übrigens wie Wollstrumpfhosen, die immer fürchterlich gejuckt haben, wenn man nur ein kleines bisschen geschwitzt hat. Kennt ihr das auch noch?

Zum Glück sind diese Zeiten vorbei und wir können uns in weiche, hautfreundliche Materialien hüllen. Ich bin jetzt auf den Geschmack gekommen und freue mich schon richtig auf meine wärmenden Rollis im Winter.

 

Den Schnitt Hepburn Turtleneck bekommt ihr auf Deutsch hier bei Nähconnection. Der klassische Rolli ist ganz unaufgeregt schlicht. Je nachdem, aus welchem Design ihr ihn näht, kann er ganz unterschiedlich wirken.

Mit dem farbenfrohen Muster wirkt er fröhlich und ein bisschen verspielt. In Schwarz oder Grau wird er dagegen ganz elegant und edel rüberkommen. Schnitte, die so viel Spielraum für verschiedenste Interpretationen lassen, liebe ich besonders.

Hier habe ich meinen Rolli mit einem kurzen Jeansrock und einer selbstgemachten Kette kombiniert. Zufällig passen meine bordeauxfarbenen Stiefeletten ganz wunderbar dazu. Er sieht auch toll unter einem Wollpullover aus, davon demnächst mehr…

 

Wenn ihr Lust habt, euch weitere tolle Mode aus diesem Stoff anzuschauen, dann klickt zum Lookbook.


Gut zu wissen

Stoff: Autumn Feeling von Swafing

Schnitt: Hepburn Turtleneck

verlinkt mit: RUMS

Stoff und Schnitt wurden mir im Rahmen des Probenähens zu Verfügung gestellt.

 

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Kleid Majuna aus Autumn Geo

So, nun kann ich euch endlich mein erstes Kleid für den Herbst und Winter zeigen. Das Wetter passt ja momentan ganz wunderbar.

Es ist eine Majuna von ki-ba-doo, entstanden für das Designnähen der aktuellen Herbst-Winterkollektion Forest von Lila-Lotta für Swafing.

Das Design heißt Autumn Geo. Ich habe den herrlich weichen Sommersweat in Schwarz-Weiß verwendet. Wer es bunter mag, kein Problem, das Design gibt es in vielen weiteren tollen Farben.

Da er 30 % Modal enthält, trägt sich der Stoff besonders weich und er fließt schön. Deshalb eignet er sich auch perfekt für ein Kleid. Und er lässt sich wunderbar vernähen, ein echtes Vergnügen!

Der Schnitt bietet sehr viele Variationsmöglichkeiten. Ich habe mich für den langen Rock und die schlanken langen  Ärmel entschieden. Durch den Rollkragen wärmt das Kleid auch an kalten Tagen wunderbar.

Habt ihr schon meine kleines Highlight entdeckt? Auf die Ärmelnaht habe ich kleine, mit Stoff bezogene Knöpfe genäht.

Die Knopfrohlinge bekommt ihr bei Prym. Ich habe die kleinste Variante mit einer Größe von 11 mm verwendet.

Das Beziehen geht ganz einfach und wie ihr es macht, ist auf der Packung gut erklärt. Ich finde das eine gute Möglichkeit, einen kleinen, dezenten Akzent zu setzen.

Damit ihr mal seht, wie vielseitig sich das Kleid stylen lässt, möchte ich euch noch eine andere Kombination zeigen.

Mit komplett schwarzen Accessoires wirkt das Outfit ziemlich elegant und schick:

Mit einer auffälligen Kette mit Porzellanperlen, die ich auf ein senffarbenes Lederband aufgefädelt habe und einem senffarbenen Ledergürtel sieht das Outfit gleich lässiger aus:

Das Zubehör für die Kette bekommt ihr bei Stoff und Stil. Die Perlen habe ich einfach auf ein Lederband gezogen, das wird dann verknotet.

Ich werde das Kleid bestimmt auch mit Rosa oder Pink kombinieren, das stelle ich mir auch sehr schön vor.

Wenn ihr übrigens Lust habt, dann schaut euch mal das Lookbook zur neuen Kollektion von Lila-Lotta an. Da seht ihr all die tollen Ideen der Designnäherinnen. Und danach habt ihr Lust auf Herbst und Winter, das ist sicher!

 

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Sweatshirt01 in zwei Variationen

So, das Kapitel Sommer ist für mich abgeschlossen. Ich hab Lust, mich mit meiner Herbst- und Wintergarderobe zu beschäftigen.Und inzwischen freue ich mich auch schon  auf kuschelige Pullover, gemütlich Sweater, praktische Strickjacken und gestrickte Tücher.

Da kommt der neue Schnitt von Dana genau richtig. Sie hat sich ein superschönes Sweatshirt ausgedacht, das ich fürs Probenähen in zwei Varianten genäht habe. Hier die erste Variante:

Auf den ersten Blick fällt es vielleicht gar nicht so auf. Schaut euch doch mal die Ärmel genauer an. Cool, oder?

Es gibt eine schräge Teilungsnaht im Ärmel, die mit einer Fransenborte verziert wird. Eigentlich ist die Borte 2 cm breiter und die Streifen an sich sind auch breiter. Ich hab mir meine Streifen allerdings schmaler geschnitten, so rollen sie sich witzig auf.

Die Borte beginnt vorne und läuft dann quer über den Ärmel nach hinten bis in die Achsel.

Durch diese Trennung bekommt ihr irre viel Spielraum für eigene kreative Ideen. In unserer Probenähgruppe sind total viele schöne, ganz unterschiedlich Sweats entstanden. Die werdet ihr die nächsten Tag alle so nach und nach auf den Blogs und auf Instagram zu sehen bekommen.

Statt einer Fransenborte könnt ihr auch ein Paspelband einnähen. Oder ihr macht einen Volant. Toll sieht es auch aus, wenn ihr den Ärmel aus zwei unterschiedlichen Stoffen arbeitet. Euch fällt bestimmt noch viel mehr ein.

Für dieses Shirt habe ich einen tollen elastischen Sweatstoff von Nosh verwendet. Die Qualität ist so toll und er trägt sich fantastisch. Den ausgewaschenen Roséton mag ich auch total gerne.

Kombiniert habe ich das Sweat mit einer dunkelblauen 3/4 langen Jeans, zartrosa/nudefarbenen Sandalen und meiner nudefarbenen Tasche von Liebeskind Berlin. Dazu noch passende Ohrringe und Armbänder, fertig ist das lässige, aber doch besondere Outfit.

Und gleich geht es weiter mit Variante 2. Diese habe ich ohne Teilungsnaht, ganz schlicht genäht.

Ich finde, das Shirt sitzt wirklich super. Der Ausschnitt hab genau die richtige Größe und auch die Länge ist perfekt.

Ist der Stoff nicht irre? Den Sweat mit Kolibris und das Bündchen (das gibt es übrigens in mehreren Farbzusammenstellungen) habe ich mir bei Stoff und Stil in Berlin gekauft. Ich habe mich dort zum Shoppen mit Nicole von belleprairie getroffen und wir waren beide sehr erfolgreich. Hier auf Instagram ein Foto von uns beiden beim ausgiebigen Bummeln.

Ich finde die Kombination von romantischen, gold glitzerndem Stoff und den sportlichen Bündchen total schön. Und ich habe mich gefragt, warum eigentlich nicht viel mehr Anbieter so tolle Rip-Bündchen im Programm haben. Mir sind schon viele weitere Einsatzmöglichkeiten dafür eingefallen. Aber erstmal brauche ich Nachschub…

Kombiniert habe ich das Sweat mit meiner verspiegelten Sonnenbrille, dich ich schon mindestens zwei Jahre habe, einer weinroten Tasche von Fossil und einer used-Jeans von Mavi sowie mit meinen geliebten Sneakers von Nike.

Mit beiden Outfits bin ich total happy und starte gut angezogen in den Herbst. Sie sieht es bei auch aus, näht ihr auch schon für die kalte Jahreszeit oder könnt ihr euch mit dem Gedanken noch nicht so anfreunden?

Den tollen Schnitt bekommt ihr ab Samstag, den 09.09.2017 hier bei Dana im Shop. Wie immer fix und fertig aus Fleece zugeschnitten, sodass ihr die Schnittteile einfach nur noch auf euren Stoff legen und gleich zuschneiden könnt.

 

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Charlie Caftan

So ein richtiger Strandurlaub ist bei mir dieses Jahr leider nicht angesagt. Aber egal, einen Kaftan kann man immer tragen, auch in der Stadt oder im Büro. Und den neuen Schnitt Charlie Caftan von Closet Case Patterns musste ich einfach nähen, ich hab mich auf Anhieb in Charlie verliebt.

Erst beim Fotografieren ist mir wieder eingefallen, dass sich Schwarz ja so schlecht aufnehmen lässt. Weiß man ja eigentlich… Aber deshalb keine schwarzen Sachen mehr zu nähen ist auch keine Option. Da hoffe ich einfach mal, dass ihr genug erkennt.

Man kann den Kaftan in mehreren verschiedenen Varianten nähen: in lang, mit großem Armausschnitt, mit gekräuselten Falten und mit Bindebändern. Ich habe die kurze Version mit Falten und dem gemäßigten Armausschnitt gewählt.

Die Passform ist, wie es sich für einen Kaftan gehört, locker und luftig. Ich mag die Lösung mit den Falten vorne sehr gerne. Aber es stört mich ein bisschen, dass die Falten weit aufspringen und so meine Hüfte betonen.

Ein Figurschmeichler ist Charlie nicht. Aber er trägt sich super, so locker, luftig und leicht. Besonders toll sind die großen Taschen in den Seitennähten.

Hier seht ihr den schönen V-Ausschnitt mal im Detail:

Und unten den Einsatz im Vorderteil. Der ist wirklich nicht so einfach zu nähen gewesen. Im Prinzip wird er wie eine Pattentasche gemacht. Aber mit dem schwarzen, hauchdünnen Stoff war das kein Vergnügen. Wenn ihr ganz genau hinschaut, dann seht ihr auch, dass die Ecken nicht perfekt sind.

Sehr hilfreich waren die Tipps zum Nähen des Kaftans auf dem Blog von Closet Case. Hier findet ihr viele Tipps zur Stoffauswahl, zum Nähen das V-Ausschnitts, zum Anpassen oder eben zum Arbeiten des Einsatzes. Aber letztendlich hat es geklappt und ich bin ehrlich gesagt schon etwas stolz. Wieder eine Herausforderung gemeistert…

Auf den beiden Detailfotos ist auch der tolle, leichte Baumwollstoff mit Strukturpunkten gut zu erkennen. Er ist von Michael Miller und heißt Clip Dot. Ich hab ihn mir bei Mira bestellt. In Schwarz ist er momentan nicht lieferbar, aber es gibt ihn in weiteren schönen Farben. In Rosa hab ich ihn mir auch noch bestellt, mal schauen, was daraus wird.

Genäht habe ich den Kaftan übrigens zum größten Teil während unseres Treffens der #Sew7. Wir sind eine Gruppe von Nähbloggerinnen aus dem Südwesten und haben uns nun schon zum zweiten Mal in einer tollen Runde zum Nähen getroffen. Ihr könnt euch bestimmt vorstellen, dass ich es nicht immer leicht hatte, mich auf die knifflige englische Anleitung zu konzentrieren… Wenn es auch interessiert, auf Instagram seht ihr, wer dieses Mal mit dabei war.

Im nächsten Frühjahr werde ich mir noch einen Kaftan nähen. Dann die Variante mit Kräuselfalten vorne und Bindebändern. Auch auf die Gefahr hin, dass ich dann schwanger aussehe.

 

Gut zu wissen
Schnitt: Charlie Caftan
Stoff: Clip Dot von Michael Miller
verlinkt mit: RUMS

 

Shirt Odette

 

Braucht ihr noch ein schnelles Shirt für eure Urlaubsgarderobe? Dann ist das Shirt Odette aus der La Maison Victor perfekt für euch. Ich bin seit meiner ersten Odette absoluter Fan des Schnitts.

Ich mag die lockere Passform total gerne. Ideal zu Jeans und leichten Sommerhosen, aber auch zu Röcken macht sich die Odette gut.

Für dieses Shirt hab ich Mini Fin von Lila-Lotta Design für Swafing in Koralle verwendet. Trägt sich herrlich! Zufällig hab ich neulich beim Bummeln die perfekt passende Kette entdeckt.

 

Ein tolles Detail sind die Umschläge an den angeschnittenen Ärmeln. Die sind ganz einfach gemacht, sehen aber super aus. Schön ist es übrigens auch, wenn ihr sie aus einem anderen Stoff näht. Hier in meinem Fall wäre uni Koralle toll gewesen.

Der geschwungene Saum ist vorne kürzer als hinten. Das mag ich sehr gerne.

Und hier kommt meine komplette Odette-Kollektion:

Im Batiklook, Stoff vom Holländischen Stoffmarkt:

 

Aus einem Stoff aus meinem Bestand, der ist schon etwas älter und von Lillestoff (Leaves, little forest):

Aus einem coolen Kaktusstoff von Alles für Selbermacher:

Und nochmal die oben gezeigte Variante:

Den Schnitt findet ihr in der La Maison Victor 3/2107. Auf der Homepage könnt ihr sie hier bestellen.

Verlinkt mit RUMS

 

 

Kleid mit offenen Ärmeln

Echt unglaublich, wie produktiv Dana, die Komplizin, ist. Schon wieder ist ein neuer Schnitt von ihr erschienen: das Kleid mit offenen Ärmeln.

Die offenen Ärmel sind unbestritten das Highlight dieses Kleides. Sie fallen gleich ins Auge und bringen einen echten Wow-Effekt. Die Wow-Erfahrung habe ich mehrmals gemacht, als ich mein Kleid ausgeführt habe. So oft bin ich noch nie auf ein neues Kleidungsstück angesprochen worden. Der raffinierte Schnitt fällt auf!

Schaut mal, so sehen die Ärmel im Detail aus:

Sie werden oben übereinandergelegt und dann mit dem Halsbündchen fixiert. Unten wird ein breites Bündchen angebracht, das die übereinandergelegten Ärmel zusammenhält.

Keine Angst, die Ärmel sind ganz einfach zu nähen, das schaffen auch erfahrene Anfängerinnen.

Wenn ich ehrlich bin, dann war ich mir im ersten Moment nicht sicher, ob ich die offenen Ärmel mag, ob sie zu mir passen. Kurz hatte ich auch überlegt, sie geschlossen zu nähen. Zum Glück habe ich das nicht gemacht, denn nun liebe ich dieses Detail sehr. Irgendwie ein bisschen sexy und verführerisch, wenn die Haut so blitzt…

Das Kleid wird aus Jersey genäht. Ich habe ein Ethnodesign verwendet, das ich mir dieses Frühjahr auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Ihr müsst euch hier unbedingt all die tollen Beispiele der Probenäherinnen anschauen. Unglaublich, wie wandelbar der Schnitt ist. Ganz in Schwarz, mit Streifen, aus Glitzerstoff… immer sieht das Kleid toll aus.

Ein weiteres Highlight sind die beiden Nahttaschen, die im Vorderteil eingearbeitet werden. Die sind herrlich gemütlich und außerdem ein schönes Designelement.

Auf den beiden Fotos eben seht ihr auch gut den tief sitzenden Rockansatz. Damit habe ich zuerst ein bisschen gehadert. Ich hatte das Gefühl, aus reiner Gewohnheit den Rock mehr nach oben in Richtung Taille ziehen zu müssen. Aber kaum hatte ich das Kleid eine Weile an, war ich überzeugt.

Extra für euch habe ich mich für ein Foto mit meinem Hut aus dem letzten Jahr in die volle Boho-Montur geschmissen. Für den Urlaub super, für den Alltag eher weniger geeignet;)

Meine zweite neue Kette (die erste hab ich euch letzte Woche hier gezeigt) passt jedenfalls super zum Kleid. Fehlen nur noch pinkfarbene Sandalen …

Wenn ihr euch beeilt, dann könnt ihr euch den Schnitt bis zum 14.07.2017 hier noch zum Einführungspreis sichern. Das Schnittmuster ist übrigens schon fertig aus Vlies ausgeschnitten. Ihr müsst es nur noch auf den Stoff auflegen und schon kann es losgehen. Superpraktisch, ohne kleben und plotten!

Gut zu wissen

Schnitt: Kleid mit offenen Ärmeln

Stoff: Holländischer Stoffmarkt

Kette: selbstgemacht

Schuhe: uralt, Marke weiß ich nicht mehr

verlinkt bei: RUMS und Ich habe ein neues Schnittmuster ausprobiert

SOMMER.bluse am See

 

War das herrlich! Eine Woche ganz ohne Kids, nur mein Mann und ich in einem tollen Sport- und Wellnesshotel im Trentin. Sowas von entspannend, kann ich euch sagen.

Klar, dass ich eine ganze Menge selbstgenähter Teile mit dem festen Vorsatz, ganz viel zu fotografieren, eingepackt hatte. Aber na ja, so viel ist es dann doch nicht geworden. Nur drei Outfits haben es vor die Kamera geschafft. Die restliche Zeit musste gewandert, gelesen, geschwommen, Tennis gespielt und gechillt werden…

Der Lago Molveno war die perfekt Location für meine Sommerbluse von leni pepunkt. Und wer ganz genau hinschaut, sieht auf diesem Foto auch den Fotografen…

 

Das Wasser türkisblau, die Berge imposant im Hintergrund, ein einsamer Strand… Mein einzigen Gegner waren der Wind und die blendende Sonne. Deshalb gibt es auf den folgenden Fotos ab und zu zusammengekniffene Augen oder eine Sonnenbrille auf der Nase.

 

Das luftig leichte Blüschen in schnell genäht. Die lässige Passform mag ich sehr gerne. Sowohl über der Hose als auch in den Bund gesteckt sieht die Bluse gut aus.

Ich habe einen luftigen Baumwollvoile „wave and fish“ von Lila-Lotta für Swafing aus der Kollektion On the open sea verwendet. Er eignet sich perfekt, weil er leicht fällt. Und er trägt sich bei großer Hitze einfach herrlich.

Die Seitennähte schließen mit einem Schlitz ab (leider ist genau meine Hand davor).

Übrigens könnt ihr euch die Bluse auch als Kleid nähen. Das muss ich auch noch ausprobieren. Allerdings fehlt mir hierzu doch tatsächlich gerade der passende Stoff. Und das trotz prall gefülltem Vorratsschrank…

 

Wenn es noch heißer wird, dann werde ich mein Blüschen mit Jeansshorts oder einem Jeansrock kombinieren. Aber hier abends am See waren Jeans und Sneakers genau richtig.

Und hier noch eine Besonderheit dieses Schnittes, die man mit meinem so unruhig gemusterten Stoff nicht so gut erkennt. Da muss man schon genau hinschauen.  Die Schulternaht ist nämlich etwas nach vorne versetzt. Das kommt natürlich bei einfarbigen Stoffen noch besser zur Geltung. Besonders, wenn man dieses Detail noch durch ein Paspelband betont.

Die Ärmel haben einen kleinen Umschlag, den ich mit einer Naht fixiert habe.

 

Ich bin ganz verliebt in meine neue Sommerbluse und freue mich sehr, sie diesen Sommer viel zu tragen.

Und zum Abschluss noch ein Blick auf den See, nach Sonnenuntergang. Dieses Licht und diese Stimmung! So schön!

 

 

Schnitt: Sommerbluse von leni p.punkt

Stoff: Voile „wave and fisch“ von Swafing

Verlinkt mit RUMS und Ich hab ein neues Schnittmuster ausprobiert