Mantel mit Schalkragen

Auch wenn man es in der letzten Zeit kaum glauben konnte – es gibt auch kühle Tage, an denen man froh ist, sich in einen gemütlichen Mantel kuscheln zu können. Genauso ein Teil ist Danas neuer „Mantel mit Schalkragen„. Der Schnitt  ist ganz neu erschienen und ich durfte ein Designbeispiel nähen.  Und ich bin begeistert von diesem schicken Mantel. Schaut mal hier:

Der Mantel ist Onesize, passt also allen. Und das beste: Er ist ganz einfach und schnell zu nähen. Und das sieht man ihm gar nicht an.

Er wirkt total lässig durch die überschnittenen Schultern. Je nachdem, wie ihr ihn kombiniert, kann er aber auch sehr schick daherkommen.

Besonders gerne mag ich die in den Seitennähten eingearbeiteten Taschen. Meine habe ich entlang der Nahtzugabe im Vorderteil festgesteppt. Das sieht toll aus und sie bleiben an Ort  und Stelle.

Ein weitere Besonderheit sind die verkürzten Enden des Kragenbeleges unten. Das ist einfach genäht, macht aber echt was her.

Ich habe für meinen Mantel einen tollen grauen Strickstoff von Alles für Selbermacher verwendet. Schaut mal hier. Er eignet sich wirklich perfekt. Ihr könnt aber auch Sweat verwenden, wenn ihr möchtet.

Und wenn ihr euch fragt, was ich unter dem Mantel trage: Das Shirt ist ein Frau Edda, die Hose eine Hudson Pant. Beides absolute Lieblingsteile von mir.

Gut zu wissen

Mantel : Mantel mit Schalkragen von die Komplizin

Shirt: Frau Edda von Hedi näht

Hose: Hudson Pants von truebias

Stoff: Strick von Alles für Selbermacher

Tasche: Liebeskind Berlin

Schuhe: Bata

Verlinkt mit: RUMS und Ich habe eine neues Schnittmuster ausprobiert

 

SOMMER.bluse am See

 

War das herrlich! Eine Woche ganz ohne Kids, nur mein Mann und ich in einem tollen Sport- und Wellnesshotel im Trentin. Sowas von entspannend, kann ich euch sagen.

Klar, dass ich eine ganze Menge selbstgenähter Teile mit dem festen Vorsatz, ganz viel zu fotografieren, eingepackt hatte. Aber na ja, so viel ist es dann doch nicht geworden. Nur drei Outfits haben es vor die Kamera geschafft. Die restliche Zeit musste gewandert, gelesen, geschwommen, Tennis gespielt und gechillt werden…

Der Lago Molveno war die perfekt Location für meine Sommerbluse von leni pepunkt. Und wer ganz genau hinschaut, sieht auf diesem Foto auch den Fotografen…

 

Das Wasser türkisblau, die Berge imposant im Hintergrund, ein einsamer Strand… Mein einzigen Gegner waren der Wind und die blendende Sonne. Deshalb gibt es auf den folgenden Fotos ab und zu zusammengekniffene Augen oder eine Sonnenbrille auf der Nase.

 

Das luftig leichte Blüschen in schnell genäht. Die lässige Passform mag ich sehr gerne. Sowohl über der Hose als auch in den Bund gesteckt sieht die Bluse gut aus.

Ich habe einen luftigen Baumwollvoile „wave and fish“ von Lila-Lotta für Swafing aus der Kollektion On the open sea verwendet. Er eignet sich perfekt, weil er leicht fällt. Und er trägt sich bei großer Hitze einfach herrlich.

Die Seitennähte schließen mit einem Schlitz ab (leider ist genau meine Hand davor).

Übrigens könnt ihr euch die Bluse auch als Kleid nähen. Das muss ich auch noch ausprobieren. Allerdings fehlt mir hierzu doch tatsächlich gerade der passende Stoff. Und das trotz prall gefülltem Vorratsschrank…

 

Wenn es noch heißer wird, dann werde ich mein Blüschen mit Jeansshorts oder einem Jeansrock kombinieren. Aber hier abends am See waren Jeans und Sneakers genau richtig.

Und hier noch eine Besonderheit dieses Schnittes, die man mit meinem so unruhig gemusterten Stoff nicht so gut erkennt. Da muss man schon genau hinschauen.  Die Schulternaht ist nämlich etwas nach vorne versetzt. Das kommt natürlich bei einfarbigen Stoffen noch besser zur Geltung. Besonders, wenn man dieses Detail noch durch ein Paspelband betont.

Die Ärmel haben einen kleinen Umschlag, den ich mit einer Naht fixiert habe.

 

Ich bin ganz verliebt in meine neue Sommerbluse und freue mich sehr, sie diesen Sommer viel zu tragen.

Und zum Abschluss noch ein Blick auf den See, nach Sonnenuntergang. Dieses Licht und diese Stimmung! So schön!

 

 

Schnitt: Sommerbluse von leni p.punkt

Stoff: Voile „wave and fisch“ von Swafing

Verlinkt mit RUMS und Ich hab ein neues Schnittmuster ausprobiert

 

Shirt mit ohne Bindebändern und Cambag Tessa

Heute gibt es gleich zwei selbstgemachte Sachen auf einmal für euch. Neulich hatte mein Mann Geburtstag und ich hab mein neues Shirt und meine neue Tasche zum ersten Mal ausgeführt.

Fangen wir mit dem Shirt an. Es ist das Shirt mit Bindebändern von Dana aka die Komplizin. Allerdings habe ich meine Variante ohne Bindeband genäht. Demnächst zeige ich euch auch noch eines mit Bändern. Fertig ist es schon, muss nur noch fotografiert werden.

Das Shirt sieht auch ohne Bindeband toll aus. Von vorne ist es ganz schlicht und einfach. Die Passform mag ich sehr, es sitzt figurbetont, leicht tailliert, aber nicht eng anliegend. Ich hab einen ganz leichten Jersey mit feinem Glanz aus meinem prall gefüllten Vorratsschrank verwendet. Das feine Material passt perfekt zum reduzierten Schnitt und gibt dem Shirt einen edlen Touch.

Auch das helle Rosa wirkt ziemlich schick und passt perfekt zu Grau. Dieses Duo ist sowieso eine meiner Lieblings-Farbkombinationen. Dazu metallische Akzente – perfekt!

So sieht das Shirt von hinten aus.

Der kleine Schlitz ist gar nicht schwer zu machen und gibt dem schlichten Shirt etwas ganz Besonderes. Beim Nähen muss man lediglich darauf achten, den Ausschnittstreifen genug zu dehnen, damit der Schlitz nicht aufklafft.

Und dann, man glaubt es kaum, hab ich mir noch eine Tasche genäht. Als Resa von Crearesa ihr Täschchen „Cambag“ vorgestellt hat, war ich gleich begeistert. So schick, schlicht und modern, wie aus einem Fashionmagazin entsprungen. Hier gibt es den Schnitt. Ihr müsst euch auch unbedingt die Beispiele der Probenäherinnen anschauen. Irre, wie vielseitig dieser Schnitt ist!

Als mich Resa gefragt hat, ob ich ein Designbeispiel nähen möchte, hab ich ehrlich gesagt kurz gezögert. Denn eigentlich hab ich es ja nicht so mit dem Taschennähen. Da lässt mich mein räumliches Vorstellungsvermögen oft im Stich und ich verliere den Überblick. Und um meine Maschine hab ich auch noch Angst. Aber wie ihr seht, ich hab mich getraut…

… und es war gar nicht schlimm. Im Gegenteil, die Anleitung ist so ausführlich beschrieben und bebildert, da kann eigentlich gar nichts schiefgehen. Nicht mal bei mir…  Das Nähen hat sogar richtig Spaß gemacht. Es ist toll, wie sich Schritt für Schritt Teil an Teil fügt und man schließlich ein kleines Designertäschchen in Händen hält.

Ich hab mich für die größere Variante entschieden (der Schnitt beinhaltet auch noch das Täschchen in kleiner). Meine Frontseite hab ich mit einer Federstickerei von Jolijou verziert. Das perlmuttfarbene Kunstleder hab ich schon letztes Jahr hier gekauft.

Und der irre tolle Stoff für innen ist aus meinem Adventskalender von brinarina und hat hier seine perfekte Verwendung gefunden.

Auf der Rückseite gibt es noch ein kleines Reißverschlussfach für Kleinigkeiten.

 

Das Täschchen hat nun schon auf zwei weiteren Veranstaltungen für Aufsehen gesorgt. Man wollte es mir schon abkaufen oder ein weiteres in Auftrag geben. Aber ich geb es nicht her! Ich hab sogar schon Ideen für weitere Cambags im Kopf.

Gut zu wissen

Schnitt Shirt: Shirt mit Bindebändern

Schnitt Tasche: Cambag Tessa

Stickdatei: Feathers

Kunstleder: hier

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und bei crearesa Linkparty Cambag Tessa

 

Ich will endlich Frühling

Ist es nicht toll, nähen zu können?! Da hab ich mir überlegt, dass ich ein neues Ringelshirt und einen Jeansrock brauchen könnte. Statt wie andere zu einem Stadt- oder Onlineeinkaufsbummel aufzubrechen, hab ich mich einfach an die Nähmaschine gesetzt.

Entstanden sind eine Else von schneidernmeistern, gekürzt als Shirt, und eine Frau Lilia von Hedi näht.

Ich hab mir schon zwei Kleider nach dem Schnitt genäht (hier und hier) und wollte schon länger die Shirtvariante probieren. Das hat super geklappt. Auf dem Foto unten seht ihr ganz gut die Länge. Ich habe es etwas länger als meine Hüfthöhe zugeschnitten. So eignet es sich auch ganz gut für den Lagenlook. Die Ärmel sind 3/4 lang.

Den U-Bootausschnitt der Else mag ich total gern. Der Beleg am Ausschnitt ist so schön. Er liegt perfekt und trägt sich sehr bequem.

 

 

Auch den Rock Frau Lilia hab ich mir schon mehrmals genäht. Hier in der klassischen Version mit Bündchen, hier auch mit einem schnellen Gummibund.

So näht ihr den Gummibund an:

Näht euren Rock komplett zusammen. Das Gummiband in der gewünschten Länge zuschneiden und zusammennähen. Anschließend links auf rechts auf den Rockbund legen, die vordere und hintere Mitte feststecken. Dann gedehnt von rechts mit einem kleinen Zickzackstich annähen. Fertig!

Das ist die perfekte Lösung für alle, die Respekt vor einem normalen Bund haben, ein witziges Detail möchten und/oder schnell fertig werden möchten… Das Gummiband habe ich mir letztes Jahr bei Stoff und Stil gekauft. Genau das gleiche gibt es nicht mehr, sie haben aber andere hübsche im Programm. Den Rock habe ich übrigens um 10 cm verlängert. Er gehört eigentlich so richtig mini, aber das passt nicht so gut zu mir. Der leichte Denim ist vom Holländischen Stoffmarkt. Er ist recht leicht und dünn, deshalb eignet er sich perfekt für einen sommerlichen Rock.

An diesem Rock liebe ich besonders die Taschen. Die sind wirklich einfach zu nähen, sehen super aus und sind sehr gemütlich und praktisch.

 

Und jetzt noch zu meinem blauen Auge! Patches sind gerade ja sowas von angesagt. Ich finde diesen Trend total cool. Mit so einem Patch wird auch ein ganz schlichtes Ringelshirt ein Hingucker.

Allerdings ist das natürlich auch irgendwann wieder durch und deshalb habe ich mein blaues Auge nur angesteckt und nicht aufgenäht. Hinten hab ich einfach eine Broschennadel aufgenäht. So kann ich meinen Patch an alle möglichen Shirts heften und mein Ringelshirt auch mal blanko tragen. Die tolle Stickdatei eyes only ist von anlukaa.

Ich bin sehr happy mit meinem Frühlingsoutfit. Besonders, weil meine neuen Sneakers so super dazu passen. Ich war mir nämlich unsicher, ob ich sie überhaupt kaufen sollte, weil sie so auffällig sind. Meine Bedenken waren, dass sie sich schwer kombinieren lassen würden.  Aber die Sorge war absolut unbegründet. Ich trage sie so oft und kombiniere sie wild zu allen möglichen Outfits.

Und jetzt freue ich mich, wenn es endlich wärmer wird und ich die doofe Strumpfhose weglassen kann. Die Dinger kann ich nämlich so gar nicht leiden…

 

Gut zu wissen:

Rock: Frau Lilia

Shirt: Else

Stickdatei: Eyes only

Stoffe: Holländischer Stoffmarkt

Sneakers: Nike

verlinkt mit RUMS

 

 

 

 

 

Tunika Elle

Elke von ellepuls hat einen neuen Schnitt entwickelt. Dieses Mal eine tolle Tunika, die auf den schönen Namen Elle hört. Hier könnt ihr den Schnitt ab dem 04.05.2017 kaufen. Ich durfte wieder Probenähen und zeige euch heute meine erste Elle:

 

Wenn ihr Lust habt, Zeit zu investieren und wenn ihr gerne liebevolle Details näht, dann ist dieser Schnitt genau richtig für euch. Denn schnell gemacht ist die Tunika nicht. Sie ist eher ein Stück für alle, die das Nähen und Bügeln zelebrieren und Freude am langsamen Entstehen eines Teiles haben. Eines Teiles, auf das ihr dann aber auch so richtig stolz sein könnt.

Denn die Tunika beinhaltet ein paar wunderschöne Besonderheiten:

Da wäre die verdeckte Knopfleiste. Hab ich noch nie genäht, ist aber dank der detaillierten Anleitung gar kein Problem. Ich hab mich einfach Schritt für Schritt vorgearbeitet und mich gefreut, wie sich dann alles perfekt passend zusammengefügt hat. So sieht die geschlossene Leiste aus. Nur der obere Knopf ist zu sehen.

Erst wenn man die Knöpfe öffnet, sind die Knöpfe und die Knopflöcher zu sehen. Inzwischen bin ich im Knopflochleistennähen schon richtig routiniert und mutig geworden. Klar, dass die Knopflöcher in einer leuchtenden Akzentfarbe genäht werden mussten.

Die Schulterpasse wird doppelt gearbeitet. Das lädt natürlich dazu ein, für die Innenseite einen anderen Stoff zu verwenden. Ich wollte es ganz schlicht. Aber wenn ich euch die anderen Beispiele der Probenäherinnen anschaut, findet ihr dazu viele tolle Anregungen.

Der gebogene Saum wird mit einem Beleg verarbeitet und die Seitennähte überlappen sich.

Ich habe statt der vorgesehenen Tasche eine ganz kleine Tasche genäht, die ich mit Blümchen aus der Stickdatei Las flores von Urban Threads verziert habe.

Schön sind auch die Ärmel mit Manschetten und Schlitzen. Davor hatte ich ziemlichen Respekt, aber auch das hat mit Elkes Anleitung richtig gut geklappt.

 

Der tolle Seersucker, den ich von nostalgia privatim für dieses Projekt zur Verfügung gestellt bekommen habe, eignet sich super für die Tunika. Ich habe ihn vor der Bearbeitung gewaschen und gründlich gebügelt. Dann habe ich die fertige Elle wieder gewaschen und nicht gebügelt, damit der Crinkleeffekt wieder rauskommt. Dadurch wird sie natürlich auch etwas enger. Macht aber nichts, finde ich.

Leider war es eisig, als ich die Fotos für diesen Post gemacht habe. Deshalb habe ich die Tunika auch mit Jeans und geschlossenen Schuhen kombiniert. Und einen Gürtel hab ich mir auch umgebunden. So ganz ohne Akzent auf der Taille steht mir so ein langes Teil nicht so gut. Dafür finde ich mich zu klein und zu kompakt.

Wenn es endlich warm wird, dann werde ich die Tunika mit einer 3/4 langen Hose tragen. Und im Urlaub macht sie sich bestimmt auch gut einfach nur über dem Bikini… Wenn es nur endlich schon so weit wäre.

Alles in allem ist Elle ein Projekt, das etwas Geduld erfordert, das aber auch großen Spaß macht. Ich habe eine Menge beim Nähen gelernt. Und dieses Wissen kann ich jetzt immer wieder abrufen und einsetzen.

Gut zu wissen

Schnitt Elle

Stoff hier

Sneakers Reebok

Jeans Mango

verlinkt mit

Ich habe ein neues Schnittmuster ausprobiert

RUMS

 

#Kleid01 – mein neues Lieblingsbasic

Endlich ist der Frühling da! So sollte mein heutiger Blogpost eigentlich beginnen. Tja, das war wohl nix. Diese Woche Schnee, Regen und Graupel in Stuttgart, ab und zu mal ein bisschen Sonnenschein. Und da hieß es schnell sein und Fotos machen, denn schließlich möchte ich euch unbedingt mein neues Kleid01 nach dem neuen Schnittmuster von Dana Lübke alias die Komplizin zeigen.

Wie immer bei Dana ist der Schnitt schlicht und feminin. Und es gibt ein paar kleine Details, die das Kleid trotz aller Schlichtheit zu etwas ganz Besonderem machen.

Da ist der tolle Ausschnittschlitz, der ein bisschen Einblick gewährt, aber nicht zuviel. Wenn ihr weniger zeigen oder einen farbigen Kontrast setzen wollt, dann könnt ihr auch ein Top drunterziehen. Oder ihr näht ihn einfach weiter zu oder auch weiter offen.

Auf dem oberen Bild seht ihr es schon, auf dem nächsten auch noch einmal ganz deutlich: Ober- und Rockteil haben eine Teilungsnaht, die schmalkantig abgesteppt wird. Das ist ein weiterer hübscher Hingucker.

Besonders auffällig ist der schöne Ärmelschlitz, den bei der Kurzarmvariante vorgesehen ist (es gibt im Schnitt auch eine Variante für lange Ärmel). Der ist ganz einfach zu arbeiten, macht aber echt was her.

Damit aber nicht genug: Auf der Rückseite wird ein außenliegender Tunnelzug angebracht. In den könnt ihr einen schmalen Gürtel, eine Kordel, ein farbiges Band usw. einziehen. Ich habe mich für einen runden Ledergürtel zum Binden entschieden.

Meinen Tunnel habe ich nach oben gelegt und dann festgesteppt. Denn ich möchte, dass er oben bleibt und mein Gürtel in der Taille liegt. Das könnt ihr handhaben, wir ihr möchtet.

Und außerdem hat das Kleid auch noch Taschen – für mich unverzichtbar. Taschen sind einfach so schön bequem, man kann schnell ein Taschentuch verstauen oder die Hände aufräumen…

… oder fürs Shooting posen 😉

Ich hab das Kleid für euch auch mal ohne Gürtel aufgenommen, damit ihr seht, wie es solo daherkommt. Ich finde es auch nicht schlecht, lässig und unkompliziert. Aber mit Gürtel mag ich es an mir lieber.

Bestimmt möchtet ihr wissen, woher dieser tolle Stoff ist. Und da muss ich euch leider enttäuschen. Den habe ich schon vor langer Zeit bei Stoff und Stil gekauft und er ist nicht mehr erhältlich. Er lag lange wohlgehütet in meinem Schrank und hat auf seine Bestimmung gewartet und sie jetzt gefunden. Aber schaut doch einfach mal bei Dana im Shop vorbei, da gibt es eine tolle Auswahl und sie berät euch auch gerne, welches Material sich eignet.

Übrigens habe ich das Kleid  zu einem großen Teil mit meiner neuen Bernina 530 genäht. Schaut mal, hier auf Instagram hab ich sie schon vorgestellt. Ich habe ja schon eine Weile mit einer neuen Maschine geliebäugelt und mich dann sehr kompetent beim Nähpark beraten lassen und mir dort mein neue gekauft. Wir sind schon beste Freundinnen, das Jerserynähen hat toll geklappt. Wenn ihr möchtet, dann berichte ich demnächst noch ausführlicher von unserer Freundschaft.

Habt ihr Lust auf das tolle Kleid mit Bindegürtel bekommen? Dann schaut auf Instagram hier bei Dana vorbei, da seht ihr noch viele weitere tolle Beispiele von den anderen Probenäherinnen.

Das Kleid hat übrigens auch schon eine Karriere in den Medien gestartet: Imke Riedenbusch hat es am 18.04. in der Sendung mein Nachmittag im NDR getragen.

Jetzt hoffe ich mal auf besseres Wetter, ich möchte mein Kleid endlich ohne Nylonstrümpfe tragen (die Dinger hasse ich nämlich wie die Pest). Zum Glück geben dir Prognosen Anlass zur Hoffnung. Daumen drücken!

             

 

Gut zu wissen

Schnitt: Kleid mit Tunnelzug

Stoff: von Stoff und Stil, leider nicht mehr erhältlich

Schuhe: Unisa

verlinkt mit: RUMS

Shirt mit Kräuselrücken x2

Kennt ihr schon Dana Lübke alias die Komplizin? Sie macht tolle Schnitte für Damen, schlicht, aber immer mit dem gewissen Etwas. Genau richtig für mich. Deshalb freue ich mich auch sehr, Designbeispiele für sie nähen zu dürfen.

Alle Schnitte werden in einem hübschen Umschlag geliefert. Und das Beste: Sie sind schon fix und fertig aus Vlies ausgeschnitten, sodass man sie gleich auf den Stoff auflegen und loslegen kann. Sehr praktisch!

Den Anfang macht das „Shirt mir Kräuselrücken„. Ausnahmsweise starte ich deshalb heute meine Bilder auch mal von der Rückseite aus:

Hier seht ihr gleich die Highlights des Schnittmusters – das kleine Guckloch in der rückwärtigen Mitte und die Kräuselung. Alles ist dank der genauen Anleitung einfach zu nähen.

Von vorne ist das Shirt ganz schlicht und geradlinig.

Die Passform finde ich super, es sitzt figurumspielend und hat genau die richtige Länge.

Für mein erstes Modell habe ich einen korallfarbenen Jersey verwendet, den ich mir günstig auf dem Holländischen Stoffmarkt gekauft habe. Dort decke ich mich immer mit preiswerten Coupons ein, die ich für verschiedene Probenähen verwende. In diesem Fall war das gar nicht nötig, denn das Shirt sitzt auf Anhieb 1a. Und auch die Farbe mag ich an mir gerne.

 

Das zweite Shirt habe ich dann aus einem Jersey mit Palmblättern genäht. Wir starten wieder von hinten:

Das Guckloch habe ich dieses Mal in Schwarz eingefasst. Gefällt mir auch sehr gut.

Von vorne wieder ganz schlicht:

Schon witzig, wie unterschiedlich die beiden Shirts rauskommen. Was die Stoffauswahl doch so ausmacht… Welches ich lieber mag, kann ich gar nicht sagen. Ich finde, jedes hat seinen eigenen Charme. Oder, was meint ihr?

Zum Abschluss noch einmal ein Blick auf das jeweilige Gesamtoutfit:

Einmal gemustert:

Einmal uni:

Schaut doch mal bei Dana auf Instagram oder auf Facebook vorbei, dort seht ihr weitere Designbeispiele. Übrigens dürft ihr euch auf weitere Schnitte von Dana freuen…

 

Gut zu wissen:

Schnitt: hier

Stoff Koralle: Holländischer Stoffmarkt

Stoff mit Palmblättern: weiß ich nicht mehr 😉

Jeans: Esprit

Schuhe: Reebok

verlinkt mit: RUMS