Toaster Sweater 1 und News aus dem Stoffbüro

Wie versprochen zeige ich euch heute meinen zweiten Toaster Sweater, dieses Mal den Toaster 1, erhältlich auf Deutsch bei Näh-Connection im „Be Cozy“ Kuschelpullipaket.  Und… ich habe ihn aus einem ganz wunderbaren, brandneuen Stoff aus der exklusiven Stoffbüro-Kollektion genäht: aus dem Jacquard-Jersey Tangram in Schwarz-Taupe. Ein Traum, sag ich euch! Feinste Bioqualität, hergestellt von Albstoffe.

Schaut mal, toll, oder?

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Die neue Stoff-Kollektion ist ab heute im Stoffbüro hier erhältlich. Ich durfte den wunderschönen, kuschelweichen Relief-Jacquard aus 100% Bio-Baumwolle „Tangram“ verwenden. Dieser ganz besondere Stoff wird auf speziellen Rundstrickmaschinen hergestellt. Das Muster entsteht durch das Verstricken der Garne, wodurch eine interessante, plastische Reliefstruktur entsteht.

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Tangram gibt es auch noch in anderen, tollen Farbkombinationen. Außerdem bekommt ihr auch wieder neue gestreifte Bio-Jerseys und passende Bündchen, alles aufeinander abgestimmt.

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Ein besonderes Highlight sind die Doubleface Relief-Jacquards „Federkleid“. Wunderschön, kann ich euch sagen. Werde ich definitiv auch noch vernähen! Die beiden Jacquard-Jerseys wurden übrigens von Petra von  Pedilu designt. Schaut doch mal hier beim Stoffbüro vorbei und lasst euch inspirieren.

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Der Toaster 1 ist ganz anders geschnitten als der Toaster 2 (wenn ihr möchtet, dann könnt ihr euch meinen hier anschauen).  Aber er ist genauso gemütlich und kuschelig wie sein Namensvetter. Ihr bekommt den Schnitt in deutscher Übersetzung ganz neu hier bei Näh-Connection. So können nun endlich alle, die im Englischen nicht so firm sind, den tollen Sweater nähen.

Er hat Raglanärmel, die ich gecovert habe. Juhu, das hat mit diesem Stoff wunderbar, ganz ohne Probleme geklappt, und ich bin echt stolz auf das Ergebnis.

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Die Passform ist lässig, aber nicht oversized. Und eigentlich ist er ziemlich kurz, „semi-cropped“ geschnitten. Da ich das an mir aber nicht so gerne mag, habe ich ihn um ca. 5 cm verlängert. So umspielt er die Hüfte und endet nicht auf meiner breitesten Stelle. Zu Hosen finde ich die Länge perfekt so. Zu einem etwas weiteren Rock kann ich mir die kurze Version aber auch sehr gut vorstellen. Das muss ich bei Gelegenheit ausprobieren.

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Ein Hingucker sind auch die breiten Bündchen an den Ärmeln und am Saum. Das wirkt schicker und eleganter als die sonst typischen schmaleren Sweater-Bündchen, finde ich.

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Besonders auffällig ist der lockere Stehkragen. Damit dieser auch wirklich gut steht, solltet ihr einen eher festen, elastischen Stoff mit etwas Stand verwenden. Mit meinem Stoff steht der Kragen nicht so sehr, was mir aber gut gefällt. Da müsst ihr euch einfach entscheiden, wie ihr es lieber mögt. Oder ihr näht euch einfach mehrere Varianten…

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Weil ich von dem tollen Stoff noch etwas übrig hatte, habe ich mir gleich noch eine passende Wende-Beanie nach der tollen Anleitung von Hamburger Liebe genäht.

Hier die Seite im Tangram-Design:

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Und hier die andere Seite im Strich-Punkt-Design  aus dem Stoffbüro. Die eine oder andere von euch kennt diese Variante schon von meinem Post zum Lisbon-Cardigan.

 

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Und hier nochmal ohne Mütze, aber mit zerzauster Frisur:

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Bestimmt hab ich euch jetzt neugierig gemacht und ihr geht gleich los und stöbert in den neuen Stoffen und Schnitten. Viel Spaß!

 

Gut zu wissen

Stoff: Relief-Jacqaurd Stoffbüro

Schnitt: Toaster Sweater

Jeans: Mango

Boots: hab ich schon ewig, Marke weiß ich nicht mehr

Tasche: Liebeskind Berlin

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Kuscheliges Kombiteil: Toaster Sweater 2

Was bin ich froh, dass Sweater inzwischen salonfähig sind und nicht nur zum Sport angezogen werden können. Überhaupt mag ich es, dass die Mode momentan lässig und unkompliziert ist. Dass man Sneakers tragen kann und nicht unbedingt auf Higheels stöckeln muss, um gut angezogen zu sein. Dass die Haare natürlich und locker fallen dürfen und nicht ewig gefönt und gestylt werden müssen. Dass das Make-up dezent und zurückhaltend ist, sodass man fast ungeschminkt aussieht…

Deshalb freue ich mich auch sehr, euch heute ein neues, tolles und lässiges Basicschnittmuster zeigen zu können: den Toaster Sweater. Den Schnitt kennen vielleicht einige von euch schon, nun gibt es ihn in deutscher Übersetzung bei  Näh-Connection. Der Toaster kommt nicht alleine, es gibt ein tolles Kuschelpullipaket mit vier tollen Schnitten. Bis zum Do. 9.2. gibt es alle vier Schnitte im Paket um 40% reduziert. Danach gibt es dann auch die Einzelschnitte. Schaut unbedingt mal hier bei Annika vorbei!

Los geht’s mit meinem Kuschel-Toaster:

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Wie ihr seht, ist der Toaster (der Name kommt übrigens daher, dass es einem im Sweater schön warm und gemütlich ist, eben „toasty“) ziemlich gerade geschnitten. An den Armen und unter den Armen sitzt er eher eng, nach unten hin wird er dann etwas weiter. Das mag ich, denn so sitzt er auf meinen ausgeprägten Hüften nicht auf 😉

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Besonders wird er durch seinen Kragen, der irgendwo zwischen einem U-Boot- und einem „Funnel neck“ liegt. Für Funnel neck habe ich keine eindeutige Übersetzung gefunden. Das bedeutet soviel wie ein „halsnaher, trichterförmiger Ausschnitt mit Kragen“.

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Mein Stoff ist recht schwer und sehr elastisch, deshalb steht der Kragen nicht, sondern zieht sich eher in die Breite, wird also mehr U-Boot als Funnel. Aber das finde ich cool so. Übrigens kann ich euch leider den Hersteller des Stoffes nicht nennen, da ich ich schon vor einer Weile bei meinem lokalen Händler gekauft habe.

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Und noch eine Besonderheit hat der Toaster: Er ist vorne kürzer als hinten und hat seitliche Schlitze.

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Das Schöne ist, dass die Schlitze gar nicht schwierig zu nähen sind. Die bebilderte Anleitung führt euch Schritt für Schritt weiter und so gelingt das Nähen auch Einsteigern mit Näherfahrung. Und schaut mal genau hin, hier ist auch wieder mein neues Label. Fügt sich perfekt ein, oder?

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Da der Sweater ein bisschen oversize und eher kurz geschnitten ist, eignet er sich perfekt für den Lagenlook. Ich trage hier ein enges, schwarzes Shirt drunter, das gerne herausblitzen kann. Mit der schwarzen Hose fällt das natürlich nicht sehr auf, so wirkt das Outfit auch eher dezent und edel. Wenn ich es auffälliger mag, kombiniere ich einfach eine Kontrastfarbe dazu.

Eben, weil sich der Sweater so vielseitig kombinieren und stylen lässt, mag ich ihn so gerne. Er ist ein perfektes Basic für jeden Kleiderschrank und ein toller Partner fürs ganze Jahr. Ich hoffe, dass ihr ihn genauso mögt, wie ich.

Demnächst stelle ich euch hier den Bruder des Toasters, den Toaster 1 vor. Ihr dürft euch freuen, das ist auch ein richtig toller Schnitt.

 

Gut zu wissen:

Schnitt: Toaster Sweater bei Näh-Connection, danke fürs Zur-Verfügung-Stellen

Stoff: lokaler Stoffhändler

Jeans: Mustang

Boots: weiß ich leider nicht mehr, sind aber auch nicht so schön, waren beim Shooting in der Eiseskälte aber sehr praktisch..

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Oversize-Shirt nach gratis Schnitt

Was war unser Urlaub auf Ibiza herrlich! Sonne, Strand, super Hotel, viel Sport, schöne Ausflüge, Hippiemarkt … Jetzt sind wir schon wieder ein paar Wochen zurück und ich kann euch nach und nach ein paar Bilder mit selbst genähter Urlaubsgarderobe zeigen. Neulich gab es hier schon ein Outfit.

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Heute ist mein Mandy Boat Tee aus einem staubblauen Jersey von Stoff & Stil an der Reihe. Der Schnitt ist von Tessuti und es gibt ihn sogar gratis. Vor einer ganzen Weile habe ich mir schon mal ein schwarz-weißes genäht. Wenn ihr möchtet, könnt ihr es euch hier anschauen. Ich trage es wirklich sehr gerne und oft, weil es so lässig ist und sich toll kombinieren lässt.

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Das Shirt ist wirklich sehr weit und kastig, eben oversize, geschnitten. Damit ich nicht unförmig aussehe, kombiniere ich entweder eine enge Hose dazu oder ich stecke es vorne etwas in den Bund. Ganz besonders gerne trage ich es zusammen mit meinem bunten Tuch, das ich mir, wie unschwer zu erkennen, auf dem Hippiemarkt gekauft habe. Die sonnigen Farben und die vielen Quasten liebe ich einfach.

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Das Mandy Boat-Shirt ist ganz einfach zu nähen und schnell gemacht. Deshalb ist es ideal für eine schnelle Ergänzung eurer Urlaubsgarderobe. Und es sieht aus den verschiedensten Stoffen toll aus. Uni gefällt es mir gut, geringelt ist aber auch genial.

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Um das einfach Shirt etwas aufzumotzen, habe ich an die Armabschlüsse und an den unteren Saum eine elastische Paspel in einem perfekt passenden Blauton genäht – wenig Aufwand, große Wirkung.

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Den Halsausschnitt habe ich mit dem Wabenstich festgenäht. Der ist elastisch und zudem auch noch dekorativ.

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Durch die U-Boot-Form ist er schön weit, sodass ein Topp dekorativ hervorblitzen kann. Ich mag es gerne, mit verschiedenen Lagen zu spielen. So kann man ein einfaches Shirt immer wieder anders stylen.

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Außerdem kam auch mal wieder ein besticktes Label aus Snappapp zum Einsatz. Dazu habe ich ein Stück Snappapp mit einem Zierstich meiner Nähmaschine verziert. Dazu nehme ich immer einen Streifen Snappapp und schneide diesen erst nach dem Sticken kleiner und auf die gewünschte Größe zu. So lässt sich das Material unter der Maschine gut führen und festhalten. Verwendet bitte auch keine zu großen Nadeln, sonst wird das Material perforiert. Zum Schluss einfach an den Saum nähen-fertig!

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Demnächst folgt ein besonderes Outfit. Dann geht es um eine Neuheit, die es bei Näh-Connection geben wird. Ihr dürft gespannt sein und euchauf tolle Schnitte freuen… Mehr kann ich noch nicht verraten.

 

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Kuschelwarmes Linden-Sweat

Ich weiß, ich bin spät dran, aber jetzt endlich hab auch ich mir ein Lindensweat von grainline genäht. Viele von euch kennen und lieben den Schnitt ja schon länger. Ich habe gezögert, ihn mir zuzulegen, weil ich schon viele Sweatshirt-Schnitt habe. Aber am Black friday gab es Rabatte, und da habe ich dann zugeschlagen. Außerdem habe ich mir das Lark Tee, das ich schon hier gezeigt habe (davon sind inzwischen auch noch mehr entstanden, die zeige ich euch demnächst) gegönnt.

Und eigentlich ist die Aussage, dass ich mir ein Linden genäht habe, nicht richtig. Es sind nämlich drei. Und das erste zeige ich euch heute. Passend zu den kühlen Temperaturen aus warmem Wollsweat. Leider war das Wetter die letzten Tage immer schlecht, somit hatte ich kein schönes Licht zum Fotografieren. Und zudem war der Fotograf  schlecht gelaunt, was sich so ein bißchen auf mich übertragen hat…

Aber das Sweatshirt ist toll und hier ist es:

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Der Schnitt ist ganz schlicht und unspektakulär, mit Raglanärmeln und lässiger Passform. Aber gerade so einfache Basisschnitte mit guter Passform sind meiner Meinung nach meist die besten, denn sie sind herrlich variabel und sehen, je nachdem, welchen Stoff man verwendet, immer wieder anders aus.

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Durch den hochwertigen Stoff lässt sich mein Linden vielseitig kombinieren. Es passt zu einem ganz lässigen Style, macht sich aber auch gut mit auffälligem Schmuck und zu einem Rock. Leider kann ich euch den Hersteller des Stoffes nicht nennen. Die Verkäuferin in meinem Stoffladen vor Ort meinte zwar, er sei von Swafing, aber ich konnte ihn bei meinen Recherchen im Netz nicht finden.

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Mit der Passform des Sweatshirts bin ich sehr zufrieden.  Ich hab es allerdings auf meine Körperform angepasst. Sprich, zur Hüfte hin verbreitert. Oben habe ich die Größe 10 genommen, die ich nach unten hin auf etwas mehr als Größe 12 verbreitert habe. Und weil ich oft gelesen habe, dass das Shirt sehr kurz ist, habe ich es um 5 cm verlängert. Und das war gut so, finde ich.

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Demnächst zeige ich euch dann noch meine anderen beiden Lindens, die ganz unterschiedlich aussehen, die ich aber alle sehr gerne mag und häufig trage. Mit einer windschiefen Pose verabschiede ich mich für heute…

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Spitze! Bethioua!

Hallo meine Lieben,

kennt ihr Bethioua von ellepuls? Ein toller Schnitt für ein Shirt mit interessanter Rückenpasse, der auch für Anfänger geeignet ist. Ich war vor einiger Zeit bei Elkes Probenähteam mit dabei und habe mir seitdem schon mehrere Bethiouas genäht. Wer mag, kann sich hier und hier zwei davon anschauen.

Neulich habe ich mir einen hübschen Jersey im Spitzenlook (er ist inzwischen leider ausverkauft) im Sale bei Stoff und Stil gekauft und wollte mir auf die Schnelle ein Shirt aus ihm nähen. Und hopp, eine Bethioua ist entstanden.

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Ein alltagstaugliches Kombiteil, das gut zu meinen Jeans passt, sich aber auch schicker stylen lässt. Ich mag die Passform sehr gerne, lässig und dabei figurbetont. Dazu kommen noch Raglanärmel, die ganz leicht „fledermausig“ geschnitten sind, das ist sehr bequem und momentan schwer angesagt.

Auf dem Bild unten seht ihr ganz gut die Raglanärmel und vielleicht auch die Schulterabnäher, die das Shirt so schön auf Figur bringen. Damit der Spitzenstoff nicht altbacken rüberkommt, habe ich das Bündchen am Hals aus der Rückseite des Stoffes genäht. Passt farblich perfekt und wirkt lässig.

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Und hier die Rückenpasse. Die kommt natürlich noch viel deutlicher zur Geltung, wenn ihr für die Ärmel und den Körper verschiedene Stoffe verwendet. Ich wollte es aber ganz schlicht halten.

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Ich habe mich für den geraden Saum entschieden (es gibt auch noch eine gerundete Variante). Abgenäht habe ich ihn mit einem Zierstich meiner Nähmaschine, den ich so toll finde, da er fast wie mit der Cover genäht aussieht.

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Ich liebe es, neue Schnitte auszuprobieren. Deshalb habe ich auch schon eine ganz schön große Sammlung, die stetig wächst, beisammen. Aber ab und zu greife ich gerne auf Altbewährtes zurück. Es ist doch toll, wenn man das Schnittmuster schon in der passenden Größe parat liegen hat und ohne messen und Aufwand einfach schnell zuschneiden und losnähen kann. Wenn der Schnitt dann noch schlicht und durchdacht ist und viele Variationsmöglichkeiten bietet, dann bin ich begeistert. Die Bethioua ist definitiv eines dieser Schnittmuster.

Habt ihr auch Lieblingsschnitte? Die ihr aus den unterschiedlichsten Stoffen, in mehreren Variationen immer wieder näht? Ich bin auf eure Favoriten gespannt.

Mit meiner Spitzen-Bethioua geht es jetzt ab zu Rums und all den anderen kreativen Frauen.

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Herbstoutfit mit Rock

Hallo meine Lieben,

endlich hat sich bei uns mal wieder die Sonne gezeigt und ich komme dazu, euch mein neues Outfit vorzustellen: Rock und Shirt Annalisa von schnittchen. Beide Teile sind einfach zu nähen und für Anfänger gut geeignet.

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Zuerst einmal zum Rock: Er ist knielang und in einer leichten A-Form. Und er hat seitliche Eingriffstaschen, was ich besonders bequem finde. Allerdings ist der Schnitt so konzipiert, dass die Taschen seitlich abstehen. Das finde ich sehr unvorteilhaft, da sie genau an meiner stärksten Stelle liegen und diese noch zusätzlich betonen. Das hätte mir auch schon vor dem Nähen auffallen können…

Aber so habe ich alles nochmals aufgetrennt und hin und her geschoben und abgeschnitten und versetzt, bis sich die Taschen einigermaßen in die seitliche Linie eingefügt haben, ohne allzu sehr abzustehen. Das ist mir nicht ganz so gut gelungen und irgendwann hat mich dann auch die Lust verlassen.

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Für den Rock habe ich einen schweren, senffarbenen Jersey verwendet. Der Schnitt eignet sich aber auch für Denim oder Baumwolle. Als Taschenbeutel kam der Rest meines tollen Stoffes von Atelier Brunette zum Einsatz, aus dem ich mir schon eine Bluse genäht habe, die ihr euch hier anschauen könnt.

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Und wenn ihr euch jetzt fragt, ob die Bluse auch zum Rock passt: Tut sie leider nicht. Sie ist zu lang und zu locker, da sehe ich aus wie eine kleine Tonne. Bilder erspare ich euch…

Besser ist die Kombination wirklich mit dem zum Schnitt gehörenden Shirt. Es hat einfach die richtige Länge und Weite. Verwendet habe ich einen Jersey in Schwarz.

imageIch mag die angeschnittene Fledermausärmel ganz gerne, allerdings sitzen sie sehr eng. Beim nächsten Mal gebe ich hier definiv mehr Weite zu. Das Shirt hat einen Bund am Saum und an den Ärmel. Den unteren Bund habe ich breiter als angegeben zugeschnitten, weil es mir sonst zu kurz geworden wäre.  Die Blende am Halsloch steht gewollt so ab. Das habe ich leicht abgeschwächt, aber so ganz gefällt mir dieser Effekt nicht. Für mich sieht das aus, als ob ich es nicht besser hinbekommen hätte. Beim nächsten Mal mache ich eine anliegende Blende.

Beim Schreiben des heutigen Posts ist mir übrigens aufgefallen, dass ich schon wieder meine senffarbene Kugelkette tragen. Die kommt diesen Herbst wirklich häufig zum Einsatz.

Und nun geht es, wie so oft am Donnerstag, ab zu Rums.

Kuschelweiche Sweatjacke

Hallo meine Lieben,

heute wird es hier kuschelig und gemütlich! Und es geht Französisch weiter. Nachdem ich euch letzte Woche das Sweatshirt Courcelles hier gezeigt habe, ist heute das Jäckchen Monceau an der Reihe, das nach dem gleichen Schnitt genäht wird (erhältlich bei cozy little world, allerdings nur auf Französisch). Hier ist das gute Stück, einmal offen, einmal geschlossen getragen:

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Der Schnitt ist ganz schlicht, leicht tailliert und figurumspielend. Geschlossen wird das Jäckchen mit Druckknöpfen, Knopflöcher nähen entfällt also. (Wobei ich mir fest vorgenommen habe, mich endlich auch mit meiner neuen Maschine endlich an Knopflöcher zu wagen.) Gerade wegen seiner Schlichtheit bietet der Schnitt sehr viel Variationsspielraum. Ich habe im Netz so viele tolle Beispiele gesehen! Das gab letztlich auch den Ausschlag, mir den Kombischnitt zu kaufen.

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Ich habe mich für einen hellgrauen Steppsweat (Kelly von Swafing ) entschieden. Und ich bin mit meiner Wahl sehr zufrieden. Der Stoff ist ganz leicht, fällt toll und hält dank der Wattierung richtig schön warm. Ob offen oder geschlossen, das Jäckchen sieht immer „angezogen“ und trotzdem lässig aus. Das mag ich sehr gerne. Ich habe mir vorgenommen, es auch noch in einem dunkleren Farbton zu nähen, dann kann es auch mal einen Blazer ersetzen.

Im Gegensatz zum Sweatshirt, dessen Ausschnitt ich recht klein fand, finde ich den Ausschnitt der Jacke fast ein bisschen zu groß. Er ist sehr halsfern, da kann es schon mal zugig werden. Aber dann kommt eben ein schönes Tuch drüber. Das ist ein Vorteil des neutralen Grautons: Akzentfarben passen sehr viele dazu und ohne großen Aufwand, nur mit ein paar Accessoires in einer auffälligen Farbe, entsteht ein anderer Look.

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Wie auch beim Sweatshirt habe ich die größte Größe genäht. Das Jäckchen sitzt an sich prima, nur wirft es am Busen, wie das Sweat auch, Falten. Keine Ahnung, woran das liegt. Hat jemand eine Idee?

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Vor dem Anbringen der Druckknöpfe hatte ich ehrlich gesagt etwas Respekt. Auf Hämmern hatte ich keine Lust, deshalb habe ich mir gleich eine praktische Variozange von Prym gekauft. Mit der ist das Anbringen von Druckknöpfen wirklich ganz einfach. Was ganz wichtig ist: Unbedingt den Stoff verstärken, sonst geht er beim Öffnen und Schließen der Knöpfe später oder sogar schon beim Anbringen kaputt!

Und so hab ich es gemacht:

Zuerst habe ich die Knöpfe in gleichmäßigen Abständen auf der Knopfleiste verteilt. Bis ich zufrieden war, habe ich ein paarmal hin- und hergeschoben und ausgemessen.

imageAnschließend wird die Position der Knöpfe mit Kreide oder einem auswaschbaren Stift markiert. Mit der Zange und einem der Spezialaufsätze dann beherzt los und Löcher stanzen! Das hat mich schon etwas Überwindung gekostet… Damit das Gegenstück der Knöpfe auf der anderen Seite der Knopfleiste genau passend sitzt, habe ich einfach die beiden Leisten übereinander gelegt, durch die Löcher die Stiftspitze gesteckt und auf der zweiten Seite einen Punkt gemacht.

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Dann werden die Druckknöpfe wie in der Anleitung zur Zange und den Knöpfen selbst angebracht. Dazu werden verschiedene Aufsätze verwendet, die je nach Arbeitsschritt ausgewechselt werden. So sind die Knöpfe ganz schnell und großen Kraftaufwand fixiert.

Ich bin gespannt, wie euch „Monceau“ gefällt. Mein Kuscheljäckchen wird mich bestimmt gut durch den Winter begleiten, ich mag es gar nicht mehr ausziehen.image

Und nun los zu Rums ! Mal schauen, was die anderen Tolles gemacht haben.

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